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GP Monaco - 24.05.2009Der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo ist DAS "Stelldichein" der Prominenz – Hollywood Stars aus aller Welt kommen mit Yacht oder Heli – oft aus dem nur wenige Kilometer entfernten Cannes, wo zumeist zeitgleich die Filmfestspiele stattfinden - feiern und präsentieren sich hautnah dem gemeinen Volk. Aber vor allem für die VIPs aus Motorsport, Medien und Politik ist Monaco ein Muss, denn wer hier nicht ist, ist out. Leistungspaket: Hotel, Transfer und Sitzplatz
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Silberpfeile wollen sich rehabilitieren
Nach der Nullrunde von Montréal wollen sich Heikki Kovalainen und vor allem Lewis Hamilton in Magny-Cours am liebsten mit einem Sieg rehabilitieren
(Motorsport-Total.com) - Am 7. Juli 1908 erzielte Christian Lautenschlager den ersten Mercedes-Sieg im französischen Grand Prix. Sein Auto wurde von einem Vierzylindermotor mit 12,8 Litern Hubraum und 135 PS angetrieben. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums werden die McLaren-Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen einen authentischen Grand-Prix-Wagen von 1908 bei einigen Paraderunden in Magny-Cours präsentieren.
Doch das ist nur PR-Geplänkel, denn auf der Rennstrecke wird es dann ernst für die beiden. In Montréal haben sie die erste silberne Nullrunde seit Indianapolis 2006 eingefahren, in Magny-Cours wartet McLaren-Mercedes schon seit 2000 auf den Sieg - Zeit für eine Rehabilitation. Und davon abgesehen muss gerade Hamilton darauf achten, dass der WM-Zug nicht ohne ihn abfährt - für Kovalainen ist dieses Thema ja längst erledigt.

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Kovalainen ist der WM-Stand egal
"Ich schaue mir die Punktetabelle zurzeit gar nicht an", erklärte der Finne daher. "Die Entscheidung um den WM-Titel ist jedenfalls noch lange nicht gefallen. Ich hoffe, dass ich in Frankreich ordentlich Punkte sammeln kann. Ich komme mit dem MP4-23 immer besser zurecht, auch wenn die Resultate das nicht zum Ausdruck bringen. Magny-Cours gefällt mir und ich will mir dort im Qualifying eine gute Ausgangsbasis für das Rennen schaffen."
Rein von der Strecke her fühlt sich Kovalainen am Circuit de Nevers wohl, auch wenn er im Vorjahr auf Renault leer ausgegangen ist: "Ich bin dort immer gern gefahren. Die Hochgeschwindigkeitskurven und anspruchsvollen Schikanen sind für einen Rennfahrer eine interessante Herausforderung. Du musst dort sehr präzise fahren - und das gefällt mir", gab der 26-Jährige vor dem achten Saisonlauf zu Protokoll.
Hamilton startet in das Wochenende mit einem Handicap, denn nach seinem Blackout von Montréal muss er in der Startaufstellung um zehn Positionen nach hinten. Aber: "Ich denke gar nicht lange darüber nach", winkte er ab. "Wir konzentrieren uns wie immer ganz auf unsere Arbeit. Natürlich werden wir bei der Strategie berücksichtigen, dass ich weiter hinten starte und einige Autos überholen sollte, um Punkte zu sammeln."
Strategie statt Überholmanöver
"Auf dem Circuit de Nevers", seufzte Hamilton, "gibt es nicht viele Möglichkeiten zum Überholen. Am ehesten geht das beim Ausbremsen vor der Adelaide-Haarnadelkurve und vor der vorletzten Kurve." Dafür hofft er, mit einer guten Performance und einer cleveren Boxenstrategie nach vorne zu kommen: "Die Boxengasse in Magny-Cours ist recht kurz, dadurch eröffnen sich verschiedene strategische Optionen."
Die Vorstellungen in Istanbul, Monte Carlo und Montréal, wo er jeweils am schnellsten war oder zumindest mithalten konnte, stimmen den 23-Jährigen jedenfalls optimistisch: "Zwar war unser Ergebnis in Kanada enttäuschend, aber unser Speed am gesamten Wochenende hat dem ganzen Team gefallen. Im letzten Jahr fehlte uns in den Hochgeschwindigkeitskurven etwas Topspeed, aber in diesem Jahr haben wir uns gesteigert. Wir sollten gut in Form sein", so Hamilton.










