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Force India rüstet zur großen Aufholjagd
J-Dämpfer, Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung, neue Aerodynamik: Adrian Sutil darf in den nächsten Wochen auf einige Neuerungen zählen
(Motorsport-Total.com) - Magny-Cours war für Force India eine ernüchternde Angelegenheit, denn nach den teilweise ermutigenden Auftritten am Saisonbeginn setzte es beim Frankreich-Grand-Prix eine herbe Schlappe für Adrian Sutil und Giancarlo Fisichella - im Qualifying fehlte eine halbe Sekunde auf den Rest des Feldes, im Rennen waren es immer noch zwei bis drei Zehntelsekunden pro Runde.
Beim nächsten Rennen in Silverstone wird das indische Team mit Sitz ganz in der Nähe der britischen Strecke mit einem runderneuerten Paket antreten. Konkret geht es dabei um eine modifizierte Aerodynamik mit neuer Motorenabdeckung, neuen Luftleitblechen und einem neuen Diffusor. Außerdem hat Force India die nach hinten gezogene Flosse vor dem Heckflügel von Red Bull beziehungsweise Renault übernommen.
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Möglicherweise noch entscheidender ist aber die Premiere des J-Dämpfers, der auf einem ähnlichen Prinzip beruht wie der 2006 verbotene Schwingungstilger von Renault. Der J-Dämpfer sorgt dafür, dass Bodenwellen und Kerbs besser geschluckt werden, was sich positiv auf die Traktion auswirkt. Obwohl es beim Silverstone-Test einen Crash durch Fisichella und tags darauf einen Bremsdefekt bei Sutil gab, sind die ersten Anzeichen ermutigend.
"Wir konnten die Dämpfer einem ausführlichen Test unterziehen", zog Sutil nach dem Test Bilanz. "Es wird noch eine Weile brauchen, bis wir damit vollständig zufrieden sind, aber da steckt definitiv noch einiges an Potenzial drin. Wir müssen einfach verstehen, wie wir das meiste daraus herausholen können, denn wir hatten den ganzen Tag über Untersteuern und wurden es nicht los. Und auch aerodynamisch haben wir einen soliden Schritt gemacht."
Laut 'auto motor und sport' soll dann rechtzeitig zum Ungarn-Grand-Prix auch ein Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung eingeführt werden, von dem sich Teameigentümer Vijay Mallya "zwei bis drei Zehntelsekunden pro Runde" verspricht: "Damit schaffen wir den Anschluss an das Feld." Allerdings werden auch die anderen Teams nicht stillstehen, daher bleibt abzuwarten, wie sich diverse Maßnahmen auf die Performance auswirken werden.










