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Force India: (Fast) ganz hinten gefangen

21. Juni 2008 - 16:55 Uhr

Giancarlo Fisichella und Adrian Sutil konnten gegen die Konkurrenz nichts ausrichten - beide hoffen nun auf eine bessere Pace im Rennen

Adrian Sutil
Adrian Sutil war Giancarlo Fisichella im Qualifying dicht auf den Fersen
© Force India

(Motorsport-Total.com) - Wenn Nico Rosberg für den Auffahrunfall in der Boxengasse in Montréal keine Strafe erhalten hätte, würden beide Autos von Force India einträchtig in der letzten Startreihe stehen. Da Rosberg aber ganz nach hinten rutscht, steht zumindest Giancarlo Fisichella in Reihe 9. Dennoch: In Magny-Cours, wo das gesamte Feld eng beisammen liegt, fehlt den indischen Boliden mindestens eine halbe Sekunde auf den Rest des Feldes.

"Die Balance des Autos war eigentlich ganz in Ordnung, speziell nach den Problemen gestern war es sogar schön zu fahren", erklärte Sutil. "Wir müssen uns einfach verbessern, daher stehen wir auch ganz hinten. Aber wir wissen, dass unsere Pace im Rennen verglichen mit den anderen gut ist. Ich kann mit den anderen mitgehen, also müssen wir uns darauf konzentrieren, das Rennen zu beenden. Das ist wichtig."

Auch Fisichella hofft auf eine bessere Vorstellung im Rennen. "Das Qualifying war schwierig, denn das Feld ist so eng beisammen", so der Römer. "Das Auto fühlte sich besser an als heute Morgen, es war besser ausbalanciert. Noch haben wir aber Probleme mit Untersteuern, besonders dann, wenn es wärmer wird - so wie heute Nachmittag. Wir müssen auf das Rennen hoffen, wir wissen, dass wir unter Rennbedingungen konkurrenzfähiger sind."

"Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass die die Formel 1 in diesem Jahr unglaublich konkurrenzfähig ist", so Cheftechnologe Mike Gascoyne. "Um in Magny-Cours in Q2 zu kommen, durfte man nicht mehr als eine Sekunde auf den Schnellsten verlieren. Wir sind da, wo wir es erwartet hatten. Beide Fahrer haben das Maximale herausgeholt. Adrian konnte mit Giancarlo mithalten, das war nach den schwierigen Wochenenden gut. Wir wissen, dass wir im Rennen für gewöhnlich besser sind. Also brauchen wir ein zuverlässiges Rennen, um beide Autos ins Ziel zu bringen."

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