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GP Nürburgring - 12.07.2009Es gibt keine Rennstrecke mit so viel Tradition wie den Nürburgring – Zugleich gibt es nur wenige, die sich mit alljährlichen Modernisierungen, Fans und Fahrern gleichermaßen so attraktiv präsentieren wie die „Grüne Hölle. Formel 1 und ein außerordentlich attraktives Rahmengeschehen locken über 100.000 Fans zum Grand Prix von Deutschland – und die neuen Lieblinge Sebastian Vettel und Nico Rosberg sorgen für Show und (hoffentlich) Erfolg. Leistungspaket: Hotel - Ticket - Transfer - Boxengasse DO
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Vettel schaut entspannt in die Zukunft
Sebastian Vettel über das Debüt des neuen Toro Rosso STR3 in Monaco und seine persönliche Zukunftsplanung
(Motorsport-Total.com) - Für Toro Rosso beginnt beim kommenden Grand Prix in Monaco die Saison von vorne. Endlich kann man das neue Auto einsetzen, der alte STR2 verschwindet endgültig in der Garage. Das Team hatte sich vom Saisonauftakt mit dem Vorjahresfahrzeug einige Vorteile in den Bereichen Zuverlässigkeit und Setup-Kenntnis erhofft. Diese Hoffnungen hatten sich allesamt nicht erfüllt - mit dem neuen STR3 kann es nur besser werden.
Der Neuwagen sollte ursprünglich schon beim Istanbul-Rennen debütieren. Doch Sébastian Bourdais hatte den Wagen beim Barcelona-Test dermaßen heftig zerlegt, dass eine Verschiebung des Debüts unumgänglich war. "Das ist jetzt keineswegs ideal", sagte Sebastian Vettel auf 'formula1.com' über den Start mit dem STR3 erstmals beim Straßenrennen in Monaco. Bei den aktuellen Testfahrten in Paul Ricard wird das Auto für seinen ersten Einsatz fit gemacht.

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Der Testunfall von Bourdais brachte den gesamten Zeit- und Arbeitsplan des Teams durcheinander. "Das hat uns viele Ressourcen gekostet. Wir hatten einfach zu wenig Ersatzteile. Das war der Grund, warum wir das Auto nicht schon in der Türkei einsetzen konnten", so Vettel, der den Unfall seines Teamkollegen sicher nicht gern gesehen hat.
"Ich will meinem Teamkollegen aber nicht die Schuld geben. Wir sind Rennfahrer und wollen immer so schnell fahren wie möglich. Ein Crash kann immer mal passieren. Wenn man nicht schnell fahren darf, ans Limit gehen kann, dann sollte man vielleicht eher zuhause bleiben", nahm der junge Deutsche seinen französischen Kollegen in Schutz.
Im aktuellen Jahr fährt Vettel seine erste volle Formel-1-Saison. Bereits nach den wenigen, aber sehr guten Auftritten im vergangenen Jahr wurde über einen Wechsel des Heppenheimers zu einem Topteam spekuliert. McLaren-Mercedes hatte sogar schon angefragt, Verbindungen zu Ferrari wurden gesponnen, der Red-Bull-Vertrag analysiert und die Vergangenheit im BMW Sauber F1 Team wieder hervorgeholt. "Meine erste Priorität ist das Fahren. Der Start der Saison war enttäuschend, also gibt es genug Dinge, um die ich mich in diesem Jahr noch kümmern muss. Ich habe eine Mission zu erfüllen. Wenn die erfüllt ist, dann kann ich auf andere Sachen schauen", gab sich Vettel bezüglich seiner Zukunft entspannt.











