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Toyota für mehr Sicherheit im Rennauto

08. Mai 2008 - 15:10 Uhr

Gemeinsam mit dem FIA-Institut hat Toyota einen Hochgeschwindigkeitssimulator für mehr Sicherheit im Rennauto entwickelt

THUMS
Toyota und das FIA-Institut ziehen für mehr Sicherheit an einem Strang
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Um die Sicherheit in einem Formelrennwagen weiter zu erhöhen, hat die Toyota Motor Corporation (TMC) einen Hochgeschwindigkeitssimulator entwickelt. Dabei wurde TMC vom FIA-Institut unterstützt, einer Organisation der FIA, die sich speziell mit Sicherheitsfragen der Formel 1 und der IndyCar-Serie beschäftigt.

Auf Basis von THUMS (Total Human Model Safety), dem virtuellen Crashtestdummy von TMC, entstand ein Simulator, der die speziellen Bedingungen in einem Formel-1-Cockpit darstellt. Dabei galt das Augenmerk der besonderen Sitzhaltung der Fahrer und der Form des Sitzes unter Berücksichtigung der hohen Beschleunigungskräfte, denen der Fahrer ausgesetzt ist. Das FIA-Institut lieferte Daten von realen Unfällen, damit die Hochgeschwindigkeitssimulation tragfähige Ergebnisse liefern kann.

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Mit Hilfe von THUMS können vor allem Heckunfälle bei hoher Geschwindigkeit, wie sie im Rennsport beispielsweise durch das Ausbrechen des Hecks oder durch Drehbewegungen entstehen, besser untersucht werden als mit herkömmlichen Crashtestdummys. Ziel der Arbeit ist es, Wege zu finden, um die Belastung für die Wirbelsäule und den Kopf- und Halsbereich des Fahrers zu minimieren.

THUMS ist eine Computersimulation, die nach dem Vorbild des menschlichen Körpers entwickelt wurde. Die Entwicklung wurde gemeinschaftlich von TMC und Toyota Central R&D Labs vorgenommen. Mit THUMS können Auswirkungen von Verletzungen auf den menschlichen Körper simuliert und gemessen werden, die an herkömmlichen Crashtestdummys schwer darstellbar sind.