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Rosberg besorgt über Williams-Entwicklung

10. Mai 2008 - 18:32 Uhr

Seit dem dritten Platz beim Saisonauftakt ging bei Nico Rosberg nicht mehr viel vorwärts, weshalb er sich langsam Sorgen macht

Nico Rosberg
Nico Rosberg verfehlte in Istanbul das Top-10-Qualifying recht knapp
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - So gut hat die Saison 2008 für Nico Rosberg begonnen, nämlich mit Platz drei in Australien, aber seither holte er nur noch einen einzigen WM-Punkt. Auch im heutigen Qualifying in Istanbul schrammte der Williams-Pilot als Elfter klar an der selbstformulierten Vorgabe vorbei, sich als viertbestes Team durchzusetzen.

Rosberg fehlten knapp zwei Zehntelsekunden auf das Top-10-Finale, vor sich hatte er neben den sechs Topautos noch beide Red Bulls, einen Renault und einen Toyota. Kein Wunder, dass er nach der Session niedergeschlagen wirkte: "Ich bin enttäuscht, denn im Vorjahr war Istanbul unsere beste Strecke. Dieses Jahr sind aber die Bedingungen anders, ist es viel kälter - und das ist nie positiv für uns", analysierte der 22-Jährige.

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Am Topspeed lag es jedenfalls nicht, denn da mischte Rosberg recht weit vorne mit, aber die Balance seines FW30 war heute auf dem anspruchsvollen Kurs in der Türkei alles andere als optimal: "Ich wüsste nicht, wo wir das Setup verbessern könnten. Ich hatte Übersteuern in den langsamen Kurven und ein bisschen Untersteuern in den schnelleren. Das war in Barcelona auch schon ähnlich", gab er zu Protokoll.

Wenn man sich die aktuelle Williams-Formkurve anschaut, dann schreit diese geradezu nach jenen Skeptikern, die dem britischen Traditionsteam schon vor Saisonbeginn prophezeit haben, dass es im Laufe des Jahres aufgrund der eingeschränkten Ressourcen im Vergleich zur Konkurrenz zurückfallen würde. Von einem Podestplatz wie in Australien ist Rosberg im Moment jedenfalls meilenweit entfernt.

"Es sieht leider danach aus", seufzte er. "Red Bull macht einen sehr starken Eindruck, auch Renault hat sich stark verbessert - die sind eine Ecke vor uns. Wir müssen jedenfalls hart arbeiten, denn es geht im Mittelfeld sehr eng zu und die Teams machen teilweise große Sprünge. Dafür sollten uns die nächsten Strecken in Monaco und Kanada entgegenkommen. Für diese Rennen mache ich mir keine Sorgen."

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