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Renault: Alonso tapfer, Piquet Jr. chancenlos
Fernando Alonso kämpfte sich wacker durch das Rennen und wurde mit Rang 6 belohnt - Nelson Piquet Jr. kam nicht nach vorn, nur Rang 15
(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso war in der Türkei einer der ersten Fahrer aus der erweiterten Spitzengruppe, der die Boxen ansteuerte. Dennoch: Renault ging in Istanbul nicht unter, der Aufwärtstrend war nicht so offensichtlich wie noch in Spanien, doch es geht weiter nach vorn. Davon war bei Nelson Piquet Jr. wenig zu sehen. Hinten eingeklemmt schaffte es der Brasilianer auch im Rennen nicht weiter nach vorn.
"Wir waren an diesem Wochenende bei der Musik dabei und holten heute wertvolle Punkte", so Alonso. "Das zeigt die jüngsten Fortschritte. Ich hatte einen guten Start, der wichtig für ein gutes Rennen war. Danach lief alles gut. Wir hatten eine gute Strategie, das Auto war gut ausbalanciert und es gab keine Probleme mit den Reifen. Ich bin zufrieden. Nun müssen wir weiterarbeiten, um die führenden Teams abzufangen."

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Trotz der 15. Position war auch Piquet Jr. zufrieden. "Mein Rennen begann schon schlecht, ich musste dem Unfall ausweichen, das hat mich aufgehalten", erklärte er. "Danach hielten wir uns einfach an unsere Strategie und versuchten aufzuholen. Das Wichtigste ist, dass ich ins Ziel gekommen bin, so konnte ich noch mehr Erfahrung sammeln. Ich wäre gern weiter vorn angekommen, aber das Wochenende wurde gestern im Qualifying entschieden."
"Es ist schön, einige ermutigende Zeichen der Verbesserung zu sehen", so Teamchef Flavio Briatore. "Fernando hatte einen fantastischen Start und ein tolles Rennen mit wichtigen Punkten für uns. Für Nelson war es schwierig, so weit hinten zu starten. Er fuhr aber ein konstantes Rennen und hielt sich gut im Mittelfeld. Wir sind zuversichtlich, dass wir die nächste Stufe zünden und den drei Top-Teams immer näher kommen werden."
Ähnlich äußerte sich auch Chefingenieur Pat Symonds. "Ich glaube, wir haben das Beste aus unseren Chancen gemacht", erklärte er. "Fernandos Rennen ging gegen Mark Webber, aber es war schön zu sehen, dass wir wieder näher an die BMW herangekommen sind. Es gibt aber noch eine Lücke, die wir schließen müssen. Nelsons Rennen musste schwer werden, wir konnten strategisch wenig für ihn tun. Aber er fuhr engagiert, vor allem gegen Heikki (Kovalainen)."










