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Renault-Piloten im Interview: Traum eines jeden Fahrers
Die Piloten des Renault-Teams sprechen im Team-Interview über ihre Erwartungen an Monaco und die ganz spezielle Magie des Fürstentums
(Motorsport-Total.com) - Frage: "Fernando, Nelson, wir sind in Monaco und das außergewöhnlichste Rennwochenende des Jahres hat begonnen. Was geht euch hier durch den Kopf?"
Fernando Alonso: "Für mich ist und bleibt Monaco ein Traum für jeden Rennfahrer. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich dieses Rennen als Kind gebannt im Fernsehen verfolgt habe. Als ich das erste Mal selber hier antrat, war das sehr aufregend. Hier zu gewinnen, ist für einen Rennfahrer eine unvergleichliche Erfahrung, und mein Sieg im vergangenen Jahr war ein sehr emotionaler Moment. Monaco ist einfach einzigartig."
Nelson Piquet: "Ich habe einen Teil meiner Jugend hier verbracht, und schon damals spürte ich die unvergleichliche Atmosphäre rund um den Grand Prix. Es ist eine Mischung aus Glamour, Wettkampf, Lärm und ungewöhnlichen Leuten. Ich fühle mich hier zu Hause - aber ich empfinde Monaco nicht als Heimrennen."
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Frage: "Nelson, deinem Vater wird das berühmte Zitat zugeschrieben, Rennfahren in Monaco sei wie Rennradfahren im Wohnzimmer. Wie beurteilt ihr das?"
Piquet: "Noch weiß ich nicht, wie sich Monaco in einem Formel-1-Auto anfühlt, aber ich bin hier in der GP2 gefahren. Die Strecke erfordert große fahrerische Fähigkeiten. Im Qualifying musst du Risiken eingehen, manchmal sogar bewusst die Leitplanken touchieren. Im Rennen solltest du aggressiv zur Sache gehen und trotz aller Schwierigkeiten versuchen, Gegner zu überholen. Ein Grand Prix-Auto in Monaco zu bewegen, wird eine noch weit größere Herausforderung sein als die GP2, und ich fühle mich bereit dafür."
Alonso: "Ich finde die Beschreibung treffend. Monaco erfordert Präzision auf den Millimeter. Schon der kleinste Fehler wird hart bestraft. Mir gefällt es, dass die Strecke so ein hohes Maß an Konzentration und auch körperlicher Anstrengung erfordert. Du darfst keine Sekunde nachlassen. Hier macht der Fahrer noch einen echten Unterschied - und das finde ich natürlich gut."
Frage: "Wie sehen eure Ziele für das Wochenende aus? Der Renault R28 wirkte zuletzt sehr stark verbessert..."
Alonso: "Diese Strecke verlangt nach guter Traktion, und das ist nicht unbedingt die Stärke unseres Autos. Du musst die Kurven sehr entschlossen angehen und so viel Speed wie möglich mit hinein nehmen. Auf diesen Punkt werden wir uns im ersten freien Training konzentrieren. Danach müssen wir unser technisches Programm vollständig abarbeiten und unsere Möglichkeiten voll ausschöpfen. Das Verbot der Traktionskontrolle wird einigen Fahrern Schwierigkeiten bereiten und dürfte den einen oder anderen Zwischenfall auslösen."
Piquet: "Als Monaco-Rookie kann es für mich nur heißen, das Rennwochenende vorsichtig anzugehen. Ich werde versuchen, so gute Arbeit wie möglich abzuliefern, aber nicht, Heldentaten zu vollbringen. Mein Ziel lautet, unter die ersten Acht zu kommen und endlich mein Punktekonto zu eröffnen - das wäre ein toller Erfolg."










