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Piquet Jr.: "Habe aus meinen Fehlern gelernt"

06. Mai 2008 - 09:49 Uhr

Nelson Piquet Jr. blickt auf den Türkei-Grand-Prix voraus und rechnet sich gute Chancen aus, weil er die Strecke aus der GP2 gut kennt

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet Jr. hat in Istanbul schon ein GP2-Rennen gewonnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Nelson, das Rennen in Spanien verlief etwas enttäuschend..."
Nelson Piquet Jr.: "Stimmt. Ein Rennen nach einer Kollision beenden zu müssen, ist immer besonders bitter. Das Auto hat sehr gut funktioniert und wir wollten Punkte einfahren. Ich denke, dieses Ziel hätten wir auch erreichen können. Aber wir sollten uns jetzt nicht mit diesem Rückschlag aufhalten, sondern nach vorne schauen und weiterarbeiten. Ich habe jedenfalls aus meinen Fehlern gelernt und werde versuchen, diese in Istanbul nicht zu wiederholen."

Frage: "Du kennst den Istanbul Park aus der GP2-Serie und warst dort sehr erfolgreich, nicht wahr?"
Piquet: "Ich habe in Istanbul in der GP2-Serie die Pole-Position, die schnellste Runde und den Sieg herausgefahren. In der Tat: Diese Strecke kenne ich ziemlich gut. So wird es für mich sicher einfacher, das Auto bestmöglich abzustimmen und am Wochenende anzugreifen."

Frage: "Was meinst du: Wird Kurve acht in einem Formel-1-Auto beeindruckender sein?"
Piquet: "Kurve acht stellt mit ihrer extrem hohen Geschwindigkeit sicher eine interessante Herausforderung und harte Prüfung für jeden Fahrer dar. Ich weiß allerdings noch nicht, ob sie in der Formel 1 tatsächlich schwieriger zu fahren ist - vielleicht im Gegenteil: Ein Grand-Prix-Auto ist einem Fahrzeug aus der GP2-Serie in allen Bereichen weit überlegen. Besonders die bessere Aerodynamik erzeugt einen wesentlich höheren Anpressdruck, wodurch wir mehr Grip auf der Strecke haben. Um ehrlich zu sein: Ich kann es kaum erwarten, mich mit meinem Renault R28 in diese Passage zu stürzen."

Frage: "Das Team hat in Spanien scheinbar gute Fortschritte gemacht. Was hast du dir für die Türkei vorgenommen?"
Piquet: "Wir sind wirklich gut vorangekommen, aber das gesamte Team arbeitet weiter hart und es gibt noch viel zu tun. Ich hoffe, ich kann am Wochenende noch mehr lernen und wieder bis in den dritten Qualifyingabschnitt fahren. Wir müssen im Freien Training am Freitag weiter intensiv daran arbeiten, das Auto bestmöglich abzustimmen, um das Rennen konzentriert angehen zu können."

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