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Noch viel Arbeit für Red Bull

22. Mai 2008 - 17:44 Uhr

Mark Webber fühlte sich im Freien Training nicht wohl mit dem Auto, David Coulthard mit technischen Problemen am Donnerstag

David Coulthard
David Coulthard wurde am Vormittag von technischen Problemen gestoppt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei Red Bull läuft es noch nicht rund. In beiden Freien Trainings am Donnerstag konnten Mark Webber und David Coulthard nicht an die verhältnismäßig guten Leistungen der vergangenen Rennwochenenden anknüpfen. Das Auto scheint bislang nicht zu dem engen und kurvigen Stadtkurs in Monaco zu passen. Viel Abstimmungsarbeit kommt noch auf die Mannschaft zu, da kam es dem Team sicherlich äußerst ungelegen, dass Coulthard die gesamte Vormittags-Session wegen technischer Probleme verpasste.

Der Schotte konnte am Morgen gerade mal drei Runden fahren. Zuerst gab es in der Aufwärmrunde ein Problem, als er später einen zweiten Versuch starten wollte, rollte Coulthard am sonnigen Hafen aus. "Ich habe viel Zeit verloren, weil ich am Vormittag ein Problem mit der Gaspedal-Regelung hatte. Es ist nie gut, wichtige Trainingszeit zu verlieren, ganz besonders nicht hier in Monaco", beschrieb der 37-Jährige sein Pech im ersten freien Training. Der erste Versuch, das offenbar elektronische Problem an der Box zu beheben, war gescheitert.


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Am Nachmittag nahm der Coulthard-Bolide Gas an, aber die Zeiten waren dennoch nicht berauschend -Platz 14. "Wir haben unser Programm etwas geändert, damit ich mehr Runden fahren und mich besser auf die Strecke einschießen konnte. Ich glaube, ich habe das ganz gut hinbekommen. Aber in Monaco lernst du ohnehin erst am Sonntag in den 78 Runden die Strecke genau kennen. Wir hatten jetzt nicht den besten Auftakt, aber ich glaube trotzdem, dass wir für das Wochenende in recht guter Form sind."

So optimistisch sich der Schotte äußerte, so zurückhaltend war sein Teamkollege aus Australien. Webber hatte keinerlei technische Schwierigkeiten, konnte aber dennoch kein gutes Tempo erreichen. Rang neun am Vormittag und Platz 13 am Nachmittag war nicht das, was man sich vorgestellt hatte. "Wir haben unser Programm abgespult, aber trotzdem noch viel Arbeit vor uns, weil wir uns ja nun doch auf ein trockenes Qualifying und Rennen gefasst machen dürfen. Im Moment würde ich sagen, dass unser Auto nicht wirklich gut zur Strecke passt, aber wir wissen nun wenigstens, was wir ändern müssen."

In seiner besten Runde hatte der zuletzt sehr erfolgreiche Webber fast zwei Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Coulthard war trotz den Trainingsrückstandes vom Vormittag nur vier Hundertstelsekunden langsamer als sein Stallgefährte.