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Test: Kleiner Bulle schwimmt, großer Bulle schwankt

16. Mai 2008 - 21:41 Uhr

Auch bei Toro Rosso und Red Bull hatte man sich vom letzten Testtag mehr versprochen - Vettel stark im Regen - Buemi kaum, Bourdais gar nicht im Einsatz

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel sammelte in Le Castellet viel Regenerfahrung mit dem STR3
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Toro Rosso ist noch am Anfang einer ganz neuen Beziehung. Um seinen neuen Schatz - den STR3 - besser kennen zu lernen, hatte man sich auch heute wieder verabredet. Unter der strahlenden Sonne Südfrankreichs wollte man die inneren Werte des neuen Boliden genauer aushorchen, doch das romantische Renn-Rendezvouz fiel heute ins Wasser. Sebastian Vettel drehte am Vormittag zwar einige Runden im Trockenen, aber schon bald brach der große Regen los.

Am Neuwagen, der erstmals in Monaco eingesetzt wird, war man heute auf die Aerodynamik für geringen Abtrieb umgestiegen, um für das Anfang Juni anstehende Montréal-Rennen zu testen. Für die extrem nassen Bedingungen in Le Castellet hatte man sich zumindest heute das falsche Grundsetup ausgesucht. Dennoch lobte Chefingenieur Laurent Mekies: "Sebastian hat uns mit wenig Abtrieb und ohne Traktionskontrolle im Nassen beeindruckt."


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Sébastien Buemi
Sébastien Buemi durfte bei seinem Red-Bull-Einsatz nur 16 Runden fahren
© xpb.cc

Der junge Deutsche fuhr am Vormittag insgesamt 49 Runden. Mit seiner Tagesbestzeit von 1:32.480 Minuten rangierte er am Ende des Regentages auf einem starken vierten Platz - über eineinhalb Sekunden vor dem Red-Bull-Schwesterauto von Sébastien Buemi. "Der Regen wurde immer stärker, die Strecke war bis zum späten Nachmittag gesperrt. Wir haben dann zusammengepackt, also kam Bourdais nicht mehr zum Fahren", sagte Mekies. Der Franzose sollte ursprünglich am Nachmittag die Tests beenden.

Bei Red Bull bekam Buemi seine nächste Testchance, allerdings brachte er nur 16 Runden auf den Asphalt. Der Schweizer war hin und her gerissen zwischen Vernunft und Lust am Fahren: "Es ist schon frustrierend, weil ich noch nicht so viele Kilometer in einem Formel-1-Auto gesessen hatte. Ich hatte mich so darauf gefreut. Wir hatten kurze Runs im Trockenen, aber als ich dann auf einen Longrun gehen sollte, fing es immer heftiger zu regnen an. Wir haben dann das einzig Vernünftige getan und zusammengepackt."

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