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Le Castellet: Honda kommt in Schwung
Am zweiten Testtag in Le Castellet zeigte sich Honda im Vergleich zum Vortag stark verbessert - Neues Aerodynamikpaket scheint zu funktionieren
(Motorsport-Total.com) - Die Honda-Entwicklungsabteilung landet nach dem mäßigen Beginn im Winter zurzeit einen Treffer nach dem anderen. In den vergangenen Wochen hat sich das Team durch regelmäßige Updates zumindest ins stabile Mittelfeld befördert. Das hätte in der Mitte des Testwinters kaum jemand gedacht, denn da sah es zeitweise recht düster für die japanische Werksmannschaft aus. Gestern hatte Alexander Wurz in Le Castellet die ersten Versuche mit den neuen Aeroteilen gefahren, heute stieg Jenson Button ein und war prompt deutlich schneller.
Der Brite spulte bereits am Vormittag bei wolkigen Bedingungen 66 Umläufe ab und bewegte sich dabei auf dem Zeitenniveau des Honda-Edeltesters Wurz vom Mittwoch. Nachdem sich am Mittag kurz eine Wolke unbarmherzig zeigte und einen kurzen Schauer niederprasseln lies, dauerte es eine Weile bis die Strecke wieder komplett abgetrocknet war. Anschließend legte Button noch einmal satte 89 Runden auf die Bahn und markierte in 1:06.091 Minuten die fünftschnellste Zeit des Tages - sechs Zehntel schneller als Wurz am Tag zuvor.
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Bei Honda stand die Weiterentwicklung der neuen Fahrzeugfront auf der Tagesordnung. Die am deutlichsten sichtbaren Veränderungen sind die neuen Endplatten am so genannten Dumbo-Flügel auf der Nase. Im Zusammenspiel mit dem neuen Frontflügel sollen diese Raffinessen für mehr Stabilität und eine bessere Anströmung des Heckflügels sorgen. Technische Probleme hatte man keine. Button wird auch morgen im Auto sitzen, wenn man die Bedingungen von Montreal auf einer schnelleren Streckenvariante simulieren wird.









