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Honda im Rennen ohne Punktechance
Kein Glück für Rubens Barrichello im Rekord-Grand-Prix: Der Brasilianer holte ebenso wie Teamkollege Jenson Button keine Punkte
(Motorsport-Total.com) - Im Qualifying kamen die Hondas von Jenson Button und Rubens Barrichello den Top 10 immerhin nah, im Rennen aber sahen sie gegen die Konkurrenz kaum Land. Beide wurden überrundet und landeten abgeschlagen auf den Rängen 11 und 14. Damit verlief auch Barrichellos Rekord-Grand-Prix - der 257. - alles andere als wunsch- oder standesgemäß.
"Obwohl ich mich gegenüber meiner Startposition etwas verbessern konnte, war das Rennen eine Enttäuschung für uns", so Button. "Ich hatte einen guten Start und eine recht gute erste Runde. Wir waren aber während des Rennens nicht so schnell, wie wir erwartet hatten. Ich hatte im ersten Stint Probleme mit den Vorderreifen, da die Bremsen überhitzten. Dadurch habe ich etwas Zeit verloren. Wir sind dann zu einer Ein-Stopp-Strategie übergegangen, und diese Änderung hat sich auch bewährt. Leider machen sich hier unterschiedliche Treibstoffmengen sehr stark bemerkbar. Deshalb hatte ich Probleme, die schnelleren Wagen hinter mir, die auf zwei Stopps waren, zurückzuhalten. Wir müssen das Auto noch weiter verbessern, bevor wir wieder in die Punkte fahren können."

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Auch Barrichello war enttäuscht. "Leider waren wir nicht schnell genug, um mithalten zu können, und insgesamt bin ich von der Leistung des Autos enttäuscht", so der Brasilianer. "Im ersten Stint gab es Probleme mit Untersteuern und viel Verkehr. Deshalb bin ich etwas früher an die Box gefahren, um mir wieder etwas Platz zu verschaffen. Von da an ereignete sich bis zum Ende des Rennens nichts Besonderes mehr. Wir haben bei den nächsten Testfahrten viel Arbeit vor uns, um die Pace zu verbessern."
"Nach einem ungewöhnlich schlechten Qualifying hatten wir gehofft, dass es im Rennen wieder wie gewohnt laufen würde", so Teamchef Ross Brawn. "Nach einigen Runden hatten beide aber eine schlechte Balance, es war offensichtlich, dass wir nicht schnell genug waren, um in die Punkte zu kommen. Wir haben beide Autos auf einen Stopp umgestellt, um uns gegen die nachfolgenden Autos zu wehren. Das funktionierte auch. Wir hätten damit auch von einer Safety-Car-Phase zur Rennmitte profitieren können. Das war die einzige Chance für uns, in die Punkte zu kommen."
Nun geht es zu den Testfahrten nach Le Castellet. "Wir werden für Monaco, den Kurs mit dem bisher höchsten Abtrieb, sicherlich einige optisch interessante neue Teile bekommen", fuhr er fort. "Wir glauben aber nicht, dass Monaco die Strecke mit dem größten Abtrieb des Jahres ist. Unseren Berechnungen nach ist in Singapur ein noch größerer Abtrieb erforderlich. Montréal ist das genaue Gegenteil. Dort liegt das Hauptaugenmerk auf einer sehr hohen Geschwindigkeit auf der Geraden."









