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FIA lässt Nazi-Anschuldigungen prüfen
Die FIA hat einen Anwalt engagiert, der vor der Tagung der Generalversammlung die Nazi-Anschuldigungen gegen Max Mosley prüfen soll

(Motorsport-Total.com) - Nach den vielen Reaktionen von Nationalverbänden und Automobilherstellern schaltet sich nun auch die FIA selbst in den Medienskandal um ihren Präsidenten Max Mosley ein. Konkret hat sie einen Rechtsanwalt engagiert, der bis zur entscheidenden Generalversammlung am 3. Juni prüfen soll, was an den Nazi-Anschuldigungen gegen Mosley dran ist.
Bekanntlich hatte das Boulevardblatt 'News of the World' Ende März über eine Sexorgie des FIA-Präsidenten mit mehreren Prostituierten berichtet. Diesen Sachverhalt streitet Mosley auch gar nicht ab, sehr wohl aber die Tatsache, dass ihm unterstellt wird, die Sexspiele hätten Nazi-Charakter gehabt. Der Brite versucht momentan, diese Vorwürfe zu entkräften.
Die FIA hat nun den angesehenen Rechtsanwalt Anthony Scrivener engagiert, um die Nazi-Anschuldigungen unabhängig prüfen zu lassen. Mosley ist damit laut Aussendung des Automobilweltverbandes einverstanden, um vor der Generalversammlung reinen Tisch machen zu können.










