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Für weitere Infos stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
info@rent2race.de
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Whitmarsh: "Es war ein gewaltiger Unfall"
McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh im Interview über den Crash von Heikki Kovalainen sowie Barcelona aus Sicht der Silberpfeile
(Motorsport-Total.com) - Frage: "Martin, für McLaren-Mercedes war der Spanien-Grand-Prix eine richtige Achterbahnfahrt. Aus eurer Sicht war wahrscheinlich am wichtigsten, dass sich Heikki Kovalainen bei seinem Unfall in Kurve neun nicht ernsthaft verletzt hat, oder?"
Martin Whitmarsh: "Absolut. Er hat sich einem CT unterzogen und dabei wurden keine ernsthaften Prellungen oder Schäden festgestellt. Das sind extrem gute Nachrichten. Heikki war kurz bewusstlos, aber er war schon kurz nach dem Unfall wieder klar im Kopf. Man hat mir gesagt, dass er gleich wieder Witze gemacht hat, was ganz typisch für ihn ist."
Frage: "Wie ist dieser dramatische Unfall zustande gekommen?"
Whitmarsh: "Wir glauben, dass die Felge gebrochen ist, was fast gleichzeitig einen Reifenschaden auslöste. Gut möglich, dass zuvor irgendein Teil innen in die Felge geraten ist, aber das müssen wir noch untersuchen. Es war eine neue Felge und wir glauben nicht an einen Fehler am Bauteil. Es gab einige Dellen, aber wir wissen nicht, ob die durch ein Teil entstanden sind oder beim Ritt durch das Kiesbett. Das werden wir später beantworten."
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Frage: "Die neunte Kurve ist sehr schnell. Mit welchen Kräften hatten wir es bei diesem Unfall zu tun?"
Whitmarsh: "Es war ein gewaltiger Unfall. Die Autos bremsen an dem Punkt der Strecke von ungefähr 260 km/h ab und er wurde vor dem Einschlag nicht einmal ein bisschen verzögert - er war noch sehr schnell unterwegs, als der Einschlag in die Reifenstapel passierte. Der Einschlag dauerte 100 Millisekunden, was nicht nach viel klingen mag, aber 20 bis 30 Millisekunden wären ein normaler Wert bei so etwas."
"Sein Pech überschattete das Rennen, aber man sollte nicht auf die Qualität seiner Vorstellung vergessen. Er musste noch zum Tankstopp kommen und wäre auch in den nächsten paar Runden noch nicht reingekommen. Somit kann man sich ausrechnen, wie viel Benzin er im Qualifying an Bord gehabt haben muss. Das war eine absolut fantastische Runde von ihm."
Frage: "Das Chassis ist wahrscheinlich ein Totalschaden, oder?"
Whitmarsh: "Es wurde zerstört, ja. Die Front ist gebrochen. Der Teil, der abgebrochen ist, ist 450 bis 500 Millimeter lang, aber es hat zumindest seinen Zweck als Knautschzone erfüllt. Das Auto hat eine große Menge an Energie absorbiert, Heikki hat keine Verletzungen erlitten und das Rettungspersonal der Strecke und das medizinische Team der FIA haben fantastisch gearbeitet, indem sie ihn sicher aus dem Auto bargen und sich danach um ihn kümmerten."
Frage: "Nach einigen schwierigen Wochen stand Lewis Hamilton wieder auf dem Podium. Wie zufrieden warst du mit seiner Performance?"
Whitmarsh: "Lewis ist ein großartiges Rennen gefahren. Er war am Anfang zurückhaltend unterwegs, denn wir wussten, dass Fernando Alonso mit weniger Benzin unterwegs war. Lewis hätte in jener Phase auch Druck auf Fernando und seine Reifen kaputt machen können, dann hätte er nicht von Fernandos frühem Stopp profitiert."
"Er hat das genau richtig gemacht und seine Reifen geschont, sodass er dann pushen konnte, als er freie Fahrt hatte, und das brachte ihn in eine gute Position. Während des zweiten Stints war er so schnell wie die Ferraris und er konnte mit ihnen mithalten, aber ein Auto auf dem Circuit de Catalunya zu überholen, das ist eine andere Geschichte."
Frage: "Die meisten Teams haben sich am Spanien-Wochenende mit ihren Neuentwicklungen verbessert. Wie schätzt du jetzt das Kräfteverhältnis ein?"
Whitmarsh: "Die drei schnellsten Teams - wir selbst, Ferrari und BMW - scheinen ähnlich stark zu sein. Renault hat auch große Fortschritte gemacht. Das ist gut für den Sport, aber wir müssen auf unsere solide Leistung aufbauen. Wir wissen, dass weitere Entwicklungen anstehen und wir müssen sicherstellen, dass wir diese so schnell wie möglich am Auto haben. Für die Türkei bekommen wir einige neue Teile. Wir müssen nur weiterhin pushen."












