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Webber hofft auf großen Entwicklungssprung

20. April 2008 - 15:22 Uhr

Mark Webber setzt viel Hoffnung in die Design-Asse von Red Bull und möchte auch 2009 von deren Entwicklungen profitieren

Mark Webber
Möchte seinem Red Bull noch mehr Flügel verleihen: Mark Webber
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Große Sprünge gelingen in der heutigen Formel 1 eher selten, das straffe Reglement lässt fast nur Detailverbesserungen zu. Mark Webber baut in diesem Zusammenhang darauf, dass sein Team die nötigen Schritte einleitet, um ihm seinen Job etwas zu erleichtern und ihn im Rennen nach vorne zu bringen. Vor allem von der Designabteilung verspricht sich der Australier einiges, nicht zuletzt für das kommende Jahr.

"Man versucht immer, näher an die Teams heranzurücken, die Rennen gewinnen", erklärte Webber gegenüber der 'BBC'. "Es ist sehr schwierig, die größeren Rennställe bei der Entwicklung zu übertrumpfen. Sollten wir das geschafft haben, dann wird uns das hoffentlich in eine bessere Ausgangslage versetzen. Dann könnte es uns leichter fallen, in den dritten Qualifikationsabschnitt zu gelangen."

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"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Form in dieser Saison. Ich bin in den beiden zurückliegenden Rennen jeweils Siebter geworden. Man fällt sehr schnell aus den Punkten heraus - und das wird in diesem Jahr sicherlich noch passieren - deshalb ist es echt klasse, wenn man das Beste aus dem Auto herausholen kann", meinte der Red-Bull-Pilot, der mit vier Punkten gegenwärtig den zehnten WM-Rang bekleidet.

"Wir haben in unserer Designabteilung viele gute Leute. Autos von Teams, die mit Adrian Newey und unserem technischen Direktor Geoff Willis zusammengearbeitet haben, waren in der Vergangenheit sehr oft siegreich", spielte Webber auf die schnellen Williams- und McLaren-Boliden der 1990er-Jahre an. "Aber es braucht noch ein bisschen Zeit, bis wir solche Resultate mit Red Bull erreichen können."

"Man findet in diesem Geschäft einfach nicht so leicht ein Plus an Leistung."
Mark Webber

"Es ist wirklich keine leichte Aufgabe, sich einen Vorteil zu verschaffen, wenn man sich das stabile Reglement in der Formel 1 über die vergangenen Jahre hin anschaut", so der Australier weiter. "Einzig das BMW Sauber F1 Team hat es geschafft, am Vorsprung von Ferrari und McLaren-Mercedes zu knabbern. Man findet in diesem Geschäft einfach nicht so leicht ein Plus an Leistung."

"Hoffentlich können wir unserem Auto vor Saisonende noch ein bisschen zusätzliche Performance entlocken", sagte der ehemalige Jaguar-Pilot abschließend. "Ich hoffe sehr darauf, dass sich die Puzzleteile für 2009 zusammenfügen, denn da werden die Regeln ja total umgekrempelt. Ich bin vertraglich für das kommende Jahr nicht an das Team gebunden, würde aber gerne bleiben und davon profitieren..."