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Webber fordert höheres Entwicklungstempo

18. April 2008 - 14:50 Uhr

Mark Webber sieht sein Red-Bull-Team unter Entwicklungsdruck und erwartet weiterhin einen harten Kampf um einzelne Punkte

Mark Webber
Mark Webber beißt sich bei den aktuellen Kräfteverhältnissen auf die Zunge
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Red Bull ist den Topteams in der Formel 1 näher gekommen. Das besagen zumindest die Rundenzeitenanalysen des Teams, wonach man auf Ferrari, McLaren-Mercedes und das BMW Sauber F1 Team ein paar wenige Zeitspäne gutmachen konnte. Für eine Verbesserung innerhalb der Hackordnung hat diese Entwicklung allerdings nicht gereicht. Red Bull kämpft bei normalem Rennverlauf mit drei bis vier anderen Teams um die letzten beiden Punkteplätze.

Mark Webber ist sich der Tatsache bewusst, dass man noch lange nicht am Ziel der Träume angelangt ist. Der Australier hatte zuletzt zwei Mal mit Rang sieben das Optimum aus den aktuellen Möglichkeiten herausgeholt. "Ich sehe zur Zeit nichts, was unsere Position auf die Schnelle verändern könnte", so der Red-Bull-Pilot im Interview mit 'formula1.com'. Und weiter gestand er ein: "Wir müssten schon etwas gewaltiges Neues finden, um die Lücke zu den Spitzenteams zu schließen."

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Webber sieht seine Mannschaft derzeit nicht in der Lage, ein noch höheres Entwicklungstempo einzulegen. "Wir planen für jedes Rennen etwas Neues, weil wir uns auch bei jedem Rennen verbessern müssen. Wir machen nicht diese großen Entwicklungspakete. Man darf aber bei allem nicht vergessen, dass es für die kommende Saison ganz neue Regeln gibt, 2009 kommt ganz schnell", beschrieb der Australier das Dilemma zwischen aktueller Verbesserung und frühzeitiger Fahrzeugentwicklung für das kommende Jahr.

"Unsere Entwicklungsabteilung beschäftigt sich zur Zeit noch nicht besonders intensiv mit 2009, ich würde sagen, das liegt im Moment so bei 15 Prozent der Gesamtkapazität. Aber das wird natürlich mit jedem Monat immer mehr." Für das kommende Rennen in Spanien erwartet Webber kaum Veränderungen in der Rangfolge der Teams. Nach dem häufigen Testen in Barcelona hat er nur einen abwegigen Wunsch: "Ich würde mir wünschen, einmal andersherum fahren zu können. Immer die gleiche Richtung ist langweilig."