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Toyota steckt noch in Problemen

25. April 2008 - 17:45 Uhr

Jarno Trulli und Timo Glock suchten nach Grip, fanden davon aber nur wenig - viel Arbeitsbedarf vor dem Samstag in Barcelona

Timo Glock
Glock mühte sich, war am Nachmittag aber nur schneller als Super Aguri
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch Toyota reiste mit zahlreichen aerodynamischen Retuschen nach Barcelona, nachdem die neuen Teile bei den Tests der Vorwoche an gleicher Stelle intensiv erprobt wurden. Doch am ersten Trainingstag war am Circuit de Catalunya alles anders - Jarno Trulli (14.) und Timo Glock (11. und 20.) kamen nur schlecht auf gute Zeiten, noch haben sich beide im Setuplabyrinth ein wenig verrannt.

"Wir hatten heute etwas Mühe", so Trulli. "Es war windig auf der Strecke, das machte es schwierig, das Auto einzustellen. Wir müssen nun die Daten durchgehen, damit wir wissen, wo wir uns für morgen verbessern können. Mein Test vor einer Woche wurde vom Wetter unterbrochen, aber insgesamt bin ich zuversichtlich, dass es weiter vorangeht. Bisher zeigten die Ergebnisse, dass wir ein starkes Auto haben."

Auch Glock arbeitete bis zum Ende am Setup, erwartet aber dringend weitere Steigerungen für Samstag und Sonntag. "Es war schwierig heute", erklärte er. "Das Auto war bei den Tests der Vorwoche ganz gut, aber die Strecke fühlt sich heute völlig anders an. Es gibt insgesamt wenig Grip. Das ist für alle gleich, aber es war schwierig, die richtige Balance zu finden. Wir haben bis zum letzten Versuch Änderungen gemacht. Das war zwar eine Verbesserung, aber wir müssen nun die richtige Richtung für morgen und das Rennen finden."

"Ein schwieriger Tag", gestand Chefingenieur Dieter Gass. "Wir hatten etwas Mühe, die richtige Balance für das Auto zu finden. Das ist enttäuschend, denn wir testeten vor einer Woche ja hier. Abee die Bedingungen haben sich geändert, es gibt weniger Grip und wir müssen uns nun die Daten von heute und der vergangenen Woche anschauen, um für morgen Verbesserungen zu erreichen."

Somit tappt man vorerst weite im Dunkeln. "Aber so schlecht, wie es die Zeitenliste aussagt, war es dann auch wieder nicht", relativierte er. "Es gibt einige Autos um uns herum, die uns einen guten Anhaltspunkt geben. Ich bin wegen der Leistungsfähigkeit der Autos nicht allzu besorgt."

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