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Spanische Medien: McLaren ohne Alonso viel schlechter

20. April 2008 - 14:07 Uhr

Ohne Doppelweltmeister Fernando Alonso sei McLaren-Mercedes nur die Hälfte wert - Das behaupten zumindest spanische Medien

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton und McLaren-Mercedes hatten einen schwierigen Start ins Jahr
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 2007 lag McLaren-Mercedes nach drei Rennen mit 44 Punkten an der Spitze der Konstrukteurswertung und auch die Fahrer hatten zu diesem Zeitpunkt schon reichlich WM-Zähler auf dem Konto. Das habe vor allem am Einfluss von Fernando Alonso gelegen, meinen spanische Medien, die sich an den jüngsten Misserfolgen der Silberpfeile weiden. Mit Alonso wäre eben alles besser gewesen...

"Ohne Alonso ist McLaren nur die Hälfte wert", titelte die spanische Zeitung 'AS', welche das kleine Tief beim britischen Traditionsrennstall als direkte Folge des Abgangs von Alonso erkannt haben will. Lewis Hamilton genießt im Heimatland des Asturiers ohnehin einen schweren Stand und kommt wie erwartet ebenfalls nicht sonderlich gut weg.

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Hamilton erinnere derzeit eher an den Rennfahrer, der in China und Brasilien im Vorjahr so folgenschwere Fehler begangen habe, als an den Piloten, der 2007 von einem Doppelweltmeister lernen konnte. Auch Neu-Teamkollege Heikki Kovalainen hätte dem Trend nichts entgegenzusetzen, wonach die Silberpfeile trotz ihres großen Einsatzes einfach nicht auf Touren kommen würden.

Als "Beweise" für diese Theorien führt die 'AS' eine Reihe von Statistiken an, welche den negativen Trend der Silberpfeile belegen sollen. So hätten Alonso und Hamilton im Vorjahr zu Saisonbeginn wesentlich besser gepunktet und auch die Rundenzeiten in Qualifying und Rennen seien zum Teil erheblich besser gewesen.

Das Fazit: Ohne Alonso sei McLaren-Mercedes wieder in den alten Trott verfallen, aus dem sie einzig der Spanier befreit habe. Seine Abwesenheit sei deutlich erkennbar und laut 'AS' ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der britische Rennstall bewusst werden müsste, dass sie dem spanischen Nationalhelden 2007 zu wenig Unterstützung hätten zukommen lassen.