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Renault überzeugt, doch die Unsicherheit bleibt

25. April 2008 - 19:55 Uhr

Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. waren schnell unterwegs, wissen aber nicht, ob die anderen nicht schneller hätten sein können

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet Jr. war am Nachmittag schneller als Fernando Alonso
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zwischensprint oder Rückkehr? Immerhin hatten die spanischen Fans in Barcelona etwas zu feiern, denn Fernando Alonso (6. und 3.) und Nelson Piquet Jr. (7. und 2.) fuhren ihre Renault-Boliden dorthin, wo sie vor 2007 noch Stammgäste waren: an die Spitze. Doch weder der Spanier noch der am Nachmittag schnellere Brasilianer wollen eine Trendwende erkennen.

"Wir konnten die Arbeit fertigstellen, die wir bei den Tests in der Vorwoche begonnen haben", so Alonso. "Wir haben daher verschiedene Einstellungen ausprobiert und konnten viele Daten sammeln. Die Bedingungen waren allerdings ganz anders als vergangene Woche, es gab mehr Wind und weniger Grip. Daran musste man sich gewöhnen. Mit meinem Tag und den Ergebnissen bin ich zufrieden. Wir müssen uns morgen aber noch steigern, um ein gutes Qualifying zu haben."

Auch Piquet Jr. war zufrieden, setzte er seien Aufwärtstrend doch fort. "Das Auto fühlte sich gut an", begann er. "Wir haben viele verschiedene Einstellungen getestet und Fortschritte bei den Reifentests gemacht. Ich fuhr viele Runden und schloss mein Programm ab. Wir haben daher viele Daten und können uns noch verbessern."

"Trotz des schlechten Wetters beim jüngsten Test konnten wir viel erreichen, wodurch wir heute ein leicht anderes Programm fahren konnten", erklärte Chefingenieur Pat Symonds. "Es ist zwar immer schön, die eigenen Autos an der Spitze der Zeitenliste zu sehen, aber wir müssen bedenken, dass es Freitag ist. Das muss nicht das komplette Bild gewesen sein. Aber wir haben mit den Veränderungen am Auto auch einen Schritt nach vorn gemacht."

Auch Motoreneinsatzchef Denis Chevrier wusste nicht recht, wie er die heutige Leistung einschätzen soll. "Wir haben sicher Fortschritte gemacht, aber die Abstände zwischen de Teams sind gering, und wir wissen nicht, welche Teams heute attackiert haben", erklärte er. "Wichtig war aber, dass wir unser Programm absolvieren konnten. Beide Fahrer haben sich gut an die veränderlichen Bedingungen angepasst. Wir konnten vielen Runden drehen und wichtige Informationen sammeln."

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