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Red Bull mit Periskop auf Tauchstation
Mark Webber übernahm heute die Testarbeit von David Coulthard und rückte mit dem höchsten Auto der Formel 1 aus

(Motorsport-Total.com) - Als Mark Webber heute morgen die Testarbeit in Barcelona von seinem Teamkollegen übernahm, war sein Red-Bull-Bolide mit einem neuen aerodynamischen Teil ausgestattet, das auf den ersten Blick eher einem U-Boot zugeordnet würde. Der RB4 tauchte auf der Strecke mit einer Art Mini-Periskop oberhalb der TV-Kamera auf der Lufthutze auf.Was Sinn und Zweck dieses neuartigen Keils weit oberhalb des Fahrerhelms sein soll, ist bislang unbekannt.
Vermutlich dürfte dieses aerodynamische Bauteil aber - wie viele andere Kleinigkeiten auch - für eine günstigere Anströmung des Heckflügels sorgen. Das neue Bauteil ragt erstaunlich hoch in den Himmel und mit bloßem Auge bekommt man schon leichte Zweifel daran, ob die neue Entwicklung dem Reglement entspricht, denn laut Artikel 3.6 des technischen Reglements darf kein Teil die Höhe von 95 Zentimetern übertreffen.

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Möglicherweise handelt es sich bei dem Auswuchs auch nur um neue Messtechnik oder einen Versuch mit einer neuen Kamera. Unabhängig von Ästhetik und Regeln scheint das Teil zumindest keinen erheblichen Vorteil gebracht zu haben, denn Webber platzierte sich gerade einmal auf Rang neun und damit als Vorletzter. Den schnellsten seiner insgesamt 87 Umläufe absolvierte der Australier in 1:20.849 Minuten und war damit eine halbe Sekunde langsamer als Teamkollege David Coulthard tags zuvor.
Webber hatte sich über den gesamten Tag auf Abstimmungsarbeit in Hinblick auf den kommenden Grand Prix von Spanien beschränkt. Er setzte im Laufe seiner Tests beide Reifenmischungen ein, die Bridgestone in gut einer Woche zum Rennen nach Barcelona bringen wird. Auf Probefahrten mit neuen Slicks verzichtete er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen.









