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Räikkönen rechnet weiter mit McLaren

18. April 2008 - 13:30 Uhr

Kimi Räkkönen glaubt nach der Schwächephase an eine starke Rückkehr von McLaren-Mercedes und nimmt Lewis Hamilton in Schutz

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen kam nur am verregneten Donnerstag zum Barcelona-Test
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn sich das BMW Sauber F1 Team zuletzt als der härteste Gegner von Ferrari entpuppte, mag Weltmeister Kimi Räkkönen sein Ex-Team noch lange nicht abschreiben. Der Finne rechnet damit, dass sich die Rangfolge an der Formel-1-Spitze in den kommenden drei Rennen immer wieder verschieben könnte. Mit den nächsten Auftritten in Barcelona, Istanbul und Monaco stünden drei vollkommen unterschiedliche Streckencharakteristiken auf dem Programm.

"Barcelona ist eine der kompliziertesten Strecken für die Autos", so Räikkönen auf 'autosport.com'. In Malaysia und Bahrain war das BMW Sauber F1 Team an die Spitze vorgestoßen und hatte deshalb auch vor dem Europaauftakt in Barcelona durch Schnelligkeit und Konstanz die Führung in der Konstrukteurswertung übernommen, während der Ferrari-Pilot die Fahrerwertung anführt.

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"Ich hoffe, wir können wie bei unseren vergangenen beiden Auftritten auch weiterhin die Oberhand behalten", so der amtierende Champion. Und weiter: "Man muss erst einmal sehen, was sich letztlich durch die Barcelona-Testfahrten verändert hat." Das aktuelle Formtief von Shootingstar Lewis Hamilton schreibt Räikkönen nicht dem jungen Briten selbst an, sondern schiebt das schlechte Abschneiden des McLaren-Mercedes-Piloten auf die Schwächeperiode seines Teams.

Räikkönen nimmt Hamilton in Schutz

"Ich habe keine Ahnung, was die Teams in den Tagen so getrieben haben."
Kimi Räikkönen

"Wenn dein Paket nicht so gut ist wie im vergangenen Jahr, dann fällt es auch oft schwerer, Fehler zu vermeiden. Und genau das ist passiert", analysierte der Finne. Die vier Testtage in Spanien hätten bisher kein klares Bild über die Fortschritte der einzelnen Teams abgeben können. "Ich habe keine Ahnung, was die Teams in den Tagen so getrieben haben. Aber ich habe gehört, dass Renault einen Schritt gemacht haben soll. Wenn die einen Schritt machen, dann wohl einen nach vorn", so die Einschätzung von Räikkönen.

Ferrari selbst hatte ebenfalls einige Neuerungen im Gepäck. So fuhren die Italiener bei den Barcelona-Tests mit einer neuen Nase, an deren Spitze ein großes Loch klafft. Ein Kanal leitet die dort eingeatmete Luft zu einem breiten Auslass an der Fahrzeugoberseite. Damit will das Team die Anströmung des Heckflügels verbessern, schätzen Experten. "Ich bin nur ein Mal damit gefahren und das war im Regen", konnte sich Räikkönen nur rudimentär äußern.

"Wir haben einige kleine Dinge ausprobiert, aber unter diesen Bedingungen bekommst du nicht gerade ein exaktes Bild geliefert. Aber während der gesamten Woche erschien es positiv. Es ist ein kleiner Schritt nach vorne, also ist es gut." Ferrari hatte die neuartige Front an drei Tagen im Einsatz, bei den Reifentests von Michael Schumacher am Mittwoch war eine konventionelle Nase am F2008.