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Räikkönen: "Test wird sicher kein Nachteil sein"

03. April 2008 - 18:19 Uhr

Kimi Räikkönen sieht seine Ferrari-Mannschaft vor dem Bahrain-Grand-Prix in Topform und im leichten Vorteil durch den Wintertest in Manama

Kimi Räikkönen
Nach seinem Sieg von Malaysia voller Zuversicht in Bahrain: Kimi Räikkönen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem schwachen Saisonstart hat der amtierende Weltmeister Kimi Räikkönen der Formel-1-Welt am Malaysia-Wochenende die wahre Stärke von Ferrari demonstriert. Der Finne fuhr den McLaren-Mercedes-Männern und den Piloten vom BMW Sauber F1 Team nach Belieben auf und davon. Entsprechend entspannt und zuversichtlich geht Räikkönen an das Wüstenrennen in Bahrain. Die Ferrari-Form sei gut und die Mannschaft habe möglicherweise einen Vorteil durch den Wintertest in Manama.

"Ich hatte beim Test wirklich ein gutes Gefühl mit dem Auto, aber die Formel 1 entwickelt sich so rasant weiter, dass vielleicht jetzt schon wieder alles ganz anders aussieht", relativierte der Finne. "Das Auto ist nicht mehr dasselbe und hat sich weiterentwickelt. Außerdem ist das Wetter ganz anders, es ist deutlich wärmer jetzt. Wir müssen einfach das erste Training abwarten.", so der Ferrari-Star weiter. Aber: "Der Test wird sicherlich kein Nachteil für uns sein, sondern wird uns eher ein bisschen helfen können."

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Ferrari war neben Toyota die einzige Mannschaft, die im Winter die Bahrain-Testmöglichkeit genutzt hatte. Die beiden Teams hatten dadurch den Vorteil von stabilen Wetterverhältnissen, wenig hinderlichem Fahrbetrieb und größerer Streckenkenntnisse. "Aber wenn morgen Abend alle Teams einige Kilometer gefahren sind, dürfte unser Vorteil schon ausgeglichen sein", schätzt der Weltmeister.

"Ich denke wir haben hier eine gute Chance, uns wieder mit McLaren und BMW einen engen Fight zu liefern. Ich hoffe, dass ich beide Teams wieder schlagen kann", so der Finne, der nach seinem Sieg in Malaysia bereits elf Punkte auf dem Konto hat, während sein Teamkollege Felipe Massa zwei Mal ausfiel. "Felipe hatte sicher nicht den einfachsten Saisonstart, aber es ist noch früh im Jahr und uns kann beiden noch viel passieren. Lasst uns mal ein bisschen abwarten und schauen, wie sich die Situation entwickelt", sprach Räikkönen seinem Stallgefährten Trost zu.

In Sepang hatte sich der Champion beim Boxenstopp an seinem teaminternen Widersacher vorbei bearbeitet. Dieses Mal möchte er sich solche Strategiespielchen gern ersparen: "Ich würde lieber von der Pole-Position starten., denn das macht einem das Leben einfacher. Aber wenn ich nicht von vorne losfahren kann, dann muss ich eben schauen, wie ich am besten vorbei komme. Diese Methode hat in der Vergangenheit einige Male funktioniert, aber ich würde schon lieber vorne stehen."