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Patrick für die Formel 1 nicht gut genug?
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet spricht IndyCar-Siegerin Danica Patrick die nötige Reife und Fähigkeit ab
(Motorsport-Total.com) - Nach dem historischen ersten Sieg einer Frau in einem IndyCar-Rennen, gehen die Diskussionen um einen möglichen Formel-1-Einstieg von Danica Patrick in viele neue Runden. Während man sich in der Königsklasse sicherlich an vielen Stellen über ein Engagement der 26-Jährigen im Grand-Prix-Sport freuen würde, gibt es auch immer wieder herablassende Kommentare von verschiedenen Seiten.
Nachdem McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro de la Rosa bereits seine Zweifel bezüglich der physischen Leistungsfähigkeit von Frauen geäußert hatte, legte Ex-Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet sein verbales Messer in eine ganz andere Wunde. Die IndyCar-Serie könne keine gute Vorbereitung auf eine Grand-Prix-Karriere sein, so der Brasilianer: "In der IRL sieht man doch gar nichts", so Piquet, "keine Bremsen, keine Kurven, einfach nichts."
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Piquet spielt damit den Erfolg von Patrik im Motegi-Oval herunter und möchte offensichtlich dem aktuellen Hype um die 26-Jährige Einhalt gewähren. Dabei hatte sich der Brasilianer bei seinem Versuch, vom Formel-1-Auto in ein IndyCar-Fahrzeug umzusteigen selbst nicht gerade mit viel Ruhm bekleckert. 1992 hatte sich Piquet beim Qualifying-Versuch in Indianapolis bei einem Unfall heftig verletzt, ein Jahr später brachte er es beim Indy-500-Quali gerade einmal auf Rang 13.
Aber Patrick und ihr Ziel, die IndyCar-Meisterschaft zu gewinnen und anschließend in die Formel 1 zu wechseln, trifft an anderen Stellen auch auf Verständnis und Gegenliebe. So hatten sich zuletzt Nico Rosberg und Sebastian Vettel ebenso positiv darüber geäußert wie viele andere. Zurzeit wird dies bezüglich ohnehin nur über ungelegte Eier geredet, denn ein Wechsel aus den USA in die Königsklasse käme frühestens 2009 in Frage.
"Erst einmal will ich in der IndyCar-Meisterschaft gut abschneiden und dann mal schauen, was sich für Möglichkeiten ergeben", so Patrik gegenüber dem 'Daily Star'. Und weiter: "Während meiner drei Jahre in England habe ich die Formel 1 intensiv verfolgt und ich würde natürlich gern dort fahren. Das ist die höchste Rennklasse überhaupt, mit den besten Piloten der Welt und selbstverständlich wäre eine solche Möglichkeit das Größte."










