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Mosley und Israel: FIA reagiert
Wirbel um die zurückgezogene Einladung der Israelis an Max Mosley - FIA reagiert nun mit offizieller Stellungnahme
(Motorsport-Total.com) - Max Mosley bleibt weiterhin der Dauerbrenner im Formel-1-Fahrerlager, auch wenn er sich momentan in Jordanien aufhält, um der erstmals dort stattfindenden WM-Rallye beizuwohnen. Für Wirbel sorgt momentan aber sein Treffen mit dem israelischen Sportminister Galeb Majadle am Donnerstagabend in Amman.
Majadle und Mosley haben sich dabei nämlich über die Promotion des Motorsports in Israel unterhalten, woraufhin der Sportminister offenbar eine Einladung an den FIA-Präsidenten aussprach. Diese wurde aber heute mittels schriftlicher Mitteilung zurückgezogen. Begründung der Israelis: Majadle habe zum Zeitpunkt des Gesprächs nichts über die Mosley-Affäre und die Nazi-Anschuldigungen gewusst. Diesen Sachverhalt müsse man erst klären.
Heute Abend reagierte die FIA mit einer schriftlichen Aussendung auf die jüngsten Entwicklungen: "Die FIA bedankt sich bei Galeb Majadle, dem israelischen Minister für Wissenschaft, Kultur und Sport, für die Einladung an die FIA, Israel zu besuchen. Die FIA begrüßt die Legalisierung des Motorsports im Land und bietet an, dem Minister jedwede Unterstützung zukommen zu lassen, um den Motorsport in der Region zu fördern."
Gleichzeitig hieß es: "Die FIA versteht die Umstände, unter denen die Einladung des Ministers jetzt zurückgezogen wurde." Hintergrund: In Israel steht der nationale Holocaust-Gedenktag unmittelbar vor der Tür - und ausgerechnet zu einem solchen Zeitpunkt kann man natürlich einen Skandal um eine Einladung an jemanden, der in Verdacht steht, mit dem Nationalsozialismus zu sympathisieren, nicht gebrauchen.
Mosley nahm die Reaktion der Israelis mit Bedauern zur Kenntnis: "Ich kann die Position des Ministers voll und ganz verstehen und freue mich darauf, den Kontakt aufrechtzuerhalten, wenn die mutwilligen und kalkulierten Anschuldigungen von 'News of the World' umfassend zurückgewiesen sind", sagte er. Der FIA-Präsident beharrt also weiterhin auf dem Standpunkt, zum Opfer einer Verschwörung geworden zu sein.











