Tickets und Reisen zur F1 und DTM

Zum Tickets- und Reisen-Shop - hier klicken!
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
Motorsport-Redakteure
Haben Sie Interesse, zusammen mit einem sympathischen und "Motorsport-verrückten" Team zusammenzuarbeiten? Dann bewerben Sie sich hier!
Motorsport gibt es auch mobil!
Kostenlos: Link zum Portal per SMS
Im Handy-Simulator anschauen
Fanartikel
Ferrari RucksackFerrari Rucksack. Klassischer Schul - und Freizeitrucksack mit gepolsterten und verstellbaren Tragegurte. Eine Vielzahl an Taschen und Einsteckmöglichkeiten. Ferrari Logo aus Gummi, RV - aus Metall. Farbe: rot. Material: 100 % Polyester. Größe: 42 cm x 34 cm x 22 cm.
Einzelpreis: 44,95 EURZum Fanartikel-Shop
Mosley: "Menschen haben solche Seiten"
Der FIA-Präsident sieht sich gezwungen, aufgrund der "Intrige" gegen ihn über sein Privat-Leben detaillierter zu sprechen, als er dies jemals tun wollte
(Motorsport-Total.com) - Der Skandal um Max Mosley ist auch im Rahmen des Großen Preises von Spanien ein Thema. Der Brite entschied sich gegen einen Besuch des Rennens in Barcelona. Stattdessen machte er einen Abstecher zur Rallye Jordanien. Dort nahm der Britte auch an einem Dinner im 'Marriott'-Hotel teil, bei dem laut 'Bild' nur die Hälfte der 200 geladenen Gäste anwesend gewesen sein sollen.
Mosley beteuert nach wie vor, dass er FIA-Präsident bleiben will, auch wenn immer wieder sein Rücktritt gefordert wird. Nach seinem Privatvergnügen mit fünf Prostituierten, das eine Boulevard-Zeitung in Großbritannien samt Bild- und Video-Material publik gemacht hatte, vertritt er die Meinung, dass sein Privatleben keine Auswirkungen auf seine ehrenamtliche Tätigkeit als Präsident der Fédération Internationale de l'Automobile haben darf.

Mit unserer Sidebar haben Sie unsere News immer im Blick, nahtlos in Ihrem Webbrowser integriert. Automatisch werden die neuesten Nachrichten angezeigt, während Sie auf anderen Webseiten surfen können.
Jetzt konfigurieren!
Für die Kommentare und natürlich für die Veröffentlichung seiner sexuellen Neigungen will der 68-Jährige das Blatt verklagen. Zu seinen SM-Aktivitäten mit den käuflichen Damen steht Mosley, bestreitet aber hartnäckig die Anschuldigung, dass es einen Nazi-Hintergrund gab: "Der Nazi-Aspekt ist absolut unwahr", so Mosley gegenüber dem 'Telegraph'. "Fakt ist, dass dies eine absichtliche, kaltblütige und kalkulierte Lüge war, für die es überhaupt keine Basis gibt."
Mosley beschuldigt das Blatt, die Behauptungen abgedruckt zu haben, ohne dafür Beweise zu haben. Der Bericht alleine sei schon "blamierend" gewesen, "um es gelinde auszudrücken", diese Anschuldigung sei jedoch "extrem ärgerlich". Er habe zudem keine Zeit gehabt, Stellung zu beziehen. Das Blatt habe bewusst so gehandelt, um ein Einschreiten Mosleys vor einer Veröffentlichung zu verhindern.
Aufgrund der Veröffentlichung sieht sich Mosley nun sogar gezwungen, über sein Privatleben in der Öffentlichkeit zu sprechen: "Ich hätte es vorgezogen, das nicht tun zu müssen. Aber sie (die Zeitung; Anm. d. Red.) beharren darauf, dass ich nicht die Wahrheit sage".
Dass eine der vier Prostituierten auspackte, kann Mosley auch nicht verstehen, zumal diese mit den anderen vier befreundet sein soll. "Man hintergeht seine Freunde nicht. Das ist etwas, das man meiner Meinung nach für kein Geld der Welt tut."
Zudem würden die Damen selbst an ihrer Tätigkeit Gefallen finden: "Sie müssen wissen, dass all diese Frauen auf solche Dinge stehen. Es ist ja nicht so, dass wir sie von der Straße aufgelesen und dafür bezahlt hätten, etwas zu tun, das ihnen unangenehm war."
"Das Problem mit dem Sex ist, dass er mit Missonarsstellung und Licht aus und bis zu den merkwürdigsten, absurdesten Dingen reicht, die weit über das hinausgehen, was ich tue. Für mich ist das eindeutig keine moralische Frage", so Mosley, der diese Meinung vertritt, solange dies eine private Angelegenheit unter Erwachsenen ist. "Menschen haben solche Seiten. Aber das schadet dann Niemandem."
Für sein Familienleben sei der Vorfall "sehr schlecht" gewesen: "Wie soll ich es sagen, meine Frau ist nicht gerade begeistert. Meine Söhne stehen komplett hinter mir - ihnen ist es aber peinlich, man stelle sich vor, wie es mit ihren Freunden ist." Auch viele Freunde und Wegbegleiter seien "eine unglaubliche Unterstützung gewesen".
Natürlich sei das Thema nicht an die Öffentlichkeit gelangt, hätte er seinen Gelüsten nicht freien Lauf gelassen: "Aber so sehe ich das nicht. Ich sehe es als einen schrecklichen Eingriff in mein Privatleben an, der in keiner Weise gerechtfertigt ist. Und ich hoffe, dass das nun geahndet werden wird." Die Autoren seien "bereit, alles zu tun", nur um mehr Zeitungen zu verkaufen und "scheren sich nicht darum, welchen Schaden sie anrichten".










