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Mosley-Affäre: Reaktion aus Österreich
Mehr als eine Woche nach Veröffentlichung des Sex-Skandals um FIA-Präsident Max Mosley melden sich nun auch die Österreicher zu Wort
(Motorsport-Total.com) - In den letzten Tagen sind verschiedene Stimmen laut geworden, wonach Max Mosley nicht länger das Amt des FIA-Präsidenten ausüben sollte. Kritische Bemerkungen über den Briten gab es von vielen Seiten, eine große Mehrheit forderte einen Rücktritt Mosleys. Diplomatische Töne schlagen dagegen die Österreicher an, die eine gemeinsame Lösung des Konflikts fordern und diese Angelegenheit der FIA auf den Tisch legen wollen.
"Ich befürchte, dass es schwer für Mosley sein wird, sein Amt auszuüben", meinte der Generalsekretär des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Clubs (ÖAMTC), Hans Peter Halouska. Der Wiener zeigte wie auch seine Kollegen aus aller Motorsportwelt, tiefste Betroffenheit über die Vorfälle, die vor wenigen Tagen den Grand-Prix-Zirkus erschütterten.
"Wir missbilligen diese Sache, aber man soll die Diplomatie ausschöpfen", schlug der Österreicher allerdings versöhnliche Töne an. "Die zuständigen Personen sollen das besprechen und gemeinsam eine Lösung finden. Ich glaube nicht, dass man das übergehen kann - die FIA muss sich damit beschäftigen."









