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Massa: "Ich kann nicht jedes Mal gewinnen"

27. April 2008 - 20:41 Uhr

Der Ferrari-Pilot auf der Pressekonferenz über seinen aufregenden Start, und warum ihm schnell klar war, dass seine Siegchancen sehr gering sind

Kimi Räikkönen und Felipe Massa
Kimi Räikkönen und Felipe Massa: Froh über eine fette Punkteausbeute
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Fernando schien am Start zu dir rüber gezogen zu sein. War dies akzeptabel, war dies etwas mehr als üblich?"
Felipe Massa: "Nein. Ich legte einen guten Start hin, und selbst wenn er rüber zog, so sah er, dass ich an seiner Seite lag, es gab also nichts, was er hätte tun können."

"Es ist ja nicht so, dass dies am Bremspunkt so war, dort kannst du deine Position verteidigen. Wenn du einen besseren Start, eine bessere Beschleunigung hast, dann kannst du nichts tun."

"Ich kam auch in Kimis Windschatten und kam auf der Außenseite der ersten Kurve neben ihn, ich hatte also einen sehr guten Start. Mit Sicherheit half es eine Menge, dass ich Fernando am Start überholen, einen Vorsprung aufbauen konnte, etwas sicherer war."

Frage: "Hast du dich danach praktisch mit dem zweiten Rang zufrieden gegeben?"
Massa: "Ja, das Rennen hier sah dem vergangenen Rennen ziemlich ähnlich. Ich musste eine Runde früher zum Tanken kommen, die Chance auf den Sieg war sehr klein. Mit Sicherheit machte ich auf dem ersten Abschnitt des Rennens und auf dem zweiten Abschnitt Druck, war bereit, einen Vorsprung auf Lewis heraus zu fahren."

"Solange nicht etwas passierte, war es klar, dass es sehr schwierig werden würde, das Rennen zu gewinnen."
Felipe Massa

"Aber solange nicht etwas passierte, war es klar, dass es sehr schwierig werden würde, das Rennen zu gewinnen. Ich kann nicht jedes Rennen gewinnen. Es war sehr wichtig, acht Punkte ins Ziel zu bekommen, und einen weiteren Schritt in der Meisterschaft nach vorn zu machen, die ziemlich lang ist, wie wir wissen."

Frage: "Warst du mit den harten Reifen nicht zufrieden?"
Massa: "Mit Sicherheit waren die Weichen für uns besser. Aber selbst wenn Lewis uns ziemlich nahe kam, so hätte er uns mit Sicherheit nicht überholt, solange wir keine Fehler machen. Ich fuhr ähnliche Rundenzeiten wie Kimi und schaute einfach auf den Abstand nach hinten. Das war kein großes Problem."

Frage: "Bahrain schien eine gute Strecke für dich gewesen zu sein, in gewisser Weise auch im Vergleich zu Kimi. Denkst du, dass die Türkei für dich ebenso sein wird?"
Massa: "Um ehrlich zu sein, es bedeutet nicht, dass du auf einer Strecke stärker bist, wenn du dort im vergangenen Jahr gewonnen hast. Ich fühle mich stark, egal auf welche Strecke wir gehen, und ich fühle, dass ich jedes Mal gewinnen kann."

"Man muss die Möglichkeiten finden, man muss alles geben, um zu gewinnen. Mit Sicherheit hat Kimi hier großartige Arbeit geleistet, besonders im Qualifying mit einer gute Strategie."

"Das Bild war genau das Gegenteil von Bahrain. Ich denke, dass es wichtig ist, Punkte einzufahren, so wie ich das schon gesagt habe, und im Vergleich zu unseren Wettbewerbern einen Vorsprung aufzubauen."

"Welche Möglichkeit wir auch immer erhalten zu gewinnen, wir müssen sie nutzen."
Felipe Massa

"Welche Möglichkeit wir auch immer erhalten zu gewinnen, wir müssen sie nutzen. Das war heute nicht möglich, aber ich bin über den zweiten Platz glücklich und bin mir sicher, dass es für das Team und für uns beide sehr wichtige Punkte sind."

Frage: "Michael Schumacher war das ganze Wochenende hier gewesen. Eine wie große Hilfe war er dir, auch während der Tests und während der Besprechungen und so weiter?"
Massa: "Mit Sicherheit hat er in der vergangenen Woche gute Arbeit geleistet. Er arbeitete auf profillosen Reifen für das kommende Jahr und an vielen Dingen am Auto. Ich denke, dass er da sehr nützlich war. Ich sehe ihn dieses Wochenende nicht allzu viel, ich bin mir sicher, dass er sehr eng mit unseren Ingenieuren zusammenarbeitet."

"Michael wird nicht eines Tages zu uns kommen und uns eine Menge Dinge sagen, die wir tun müssen. Das ist nicht die Art und Weise, wie er arbeitet. Er ist im Team sehr wichtig, aber wir arbeiten auf vielen Gebieten zusammen, nicht nur hier."