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Kubica glaubt nicht an Sieg aus eigener Kraft

03. April 2008 - 15:36 Uhr

Nach den starken Vorstellungen in Australien und Malaysia ist Robert Kubica optimistisch für Bahrain, an einen Sieg aus eigener Kraft glaubt er aber nicht

Robert Kubica
Noch glaubt Robert Kubica nicht an Grand-Prix-Siege aus eigener Kraft
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zweiter im Qualifying von Australien, Zweiter im Grand Prix von Malaysia, jeweils einmal schneller als Ferrari beziehungsweise McLaren-Mercedes - für Robert Kubica hat die Saison 2008 verheißungsvoll begonnen. Aber in die Jubelchöre mancher, die das BMW Sauber F1 Team schon in den WM-Kampf eingreifen sehen, will der nüchterne Pole nicht einstimmen.

"Es ist ganz einfach: Wenn man Rennen gewinnen will, muss man am schnellsten sein, aber das waren wir weder in Australien noch in Malaysia", so Kubica, der Chancen momentan nur "unter außergewöhnlichen Umständen" sieht. Aber: "Das ist natürlich nicht unser Ziel. Wenn wir gewinnen, dann wollen wir es auch aus eigener Kraft schaffen. Dafür sind wir im Moment noch nicht schnell genug."

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Man dürfe das Abschneiden in den ersten beiden Rennen auch nicht überbewerten: "Das Bild war ein wenig verfälscht. In Australien wurde Ferrari klar unter Wert geschlagen, McLaren hatte in Malaysia das Problem mit den Strafen. Insofern ist es unser Ziel, an diesen beiden Teams dran zu sein, damit wir profitieren können, wenn bei ihnen etwas schief geht", mahnte der 23-Jährige zu Zurückhaltung.

Der BMW Sauber F1.08 hat sich bisher als konkurrenzfähiges Rennauto herausgestellt, allerdings scheint das Chassis über ein eher kleines Fenster zu verfügen, in dem es optimal funktioniert. Wegen der komplexen Flügelkonstellationen haben Kubica und sein Stallgefährte Nick Heidfeld vor allem dann mit der Balance zu kämpfen, wenn starker Wind weht - ganz ähnlich wie auch Red Bull Racing.

"Vergangenes Jahr hatten wir ein Auto, das nicht so windempfindlich war wie das aktuelle", gab Kubica zu Protokoll. "Beim Testen in Barcelona haben wir gesehen, dass wir mit der Balance in Schwierigkeiten geraten, wenn der Wind zunimmt. Insofern hoffe ich, dass wir hier in Bahrain an diesem Wochenende keinen starken Wind haben werden."