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KERS: Der Widerstand wächst

26. April 2008 - 12:42 Uhr

Die geplante Einführung der Energierückgewinnungssysteme für das Jahr 2009 könnte die Formel 1 in zwei Lager spalten

Ron Dennis, Nick Fry, Flavio Briatore
Die Teamvertreter fanden sich am Samstagmorgen zusammen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die "grüne" Formel 1 steht mehr und mehr auf der Kippe. 2009 sollen die ersten Entwicklungen zur Energierückgewinnung, KERS (Kinetic Energy Recovery Systems) genannt, in der Formel 1 debütieren. Doch nun, quasi kurz vor der Ziellinie, dämmert es wohl einigen Beteiligten, welches Ei sie sich damit selbst gelegt haben. Am heutigen Samstag kamen in Barcelona Vertreter aller Teams kurzfristig zusammen.

Die Idee der Energierückgewinnung stieß zunächst fast überall auf Gegenliebe, doch nun befürchten einige Beteiligte eine Kostenexplosion bei der Systementwicklung. Ferrari-Vizepräsident Piero Ferrari machte in dieser Woche den Anfang und sprach die möglichen Riesenbudgets für KERS an.

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Renault zog nun - wenn auch etwas verhaltener - nach. "Die Entwicklung kann bis zu 20 Millionen Dollar kosten", wird Renault-Teamchef Flavio Briatore von 'auto, motor und sport' zitiert. Renault steht damit zwar nicht alleine da, doch es gibt weiterhin strickte KERS-Befürworter.

Honda und BMW stehen weiterhin auf der FIA-Seite, immerhin war die "grüne" Formel 1 eine Idee von FIA-Präsident Max Mosley. Auch Williams soll auf der KERS-Einführung beharren. Etwas weniger starr geben sich Mercedes und Toyota.