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Heidfeld enttäuscht über verpasste Pioniertat

05. April 2008 - 15:36 Uhr

Nur zu gerne hätte Nick Heidfeld die erste Pole-Position für das BMW Sauber F1 Team geholt, Probleme mit den Reifen verhinderten dies aber

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld wurde im Qualifying klar von Robert Kubica geschlagen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf Robert Kubica landete Nick Heidfeld heute im Qualifying in Bahrain auf dem sechsten Platz - ein Abstand, der auch durch eine kleine Benzindifferenz nicht so leicht zu erklären ist. Besonders enttäuscht zeigte er sich aber über die Tatsache, dass nicht er die erste Pole-Position für das BMW Sauber F1 Team eingefahren hat.

"Natürlich hätte ich gerne die erste Pole-Position für das Team geholt, nichtsdestotrotz freue ich mich für das Team und für Robert", meinte Heidfeld zähneknirschend. "Es ist fantastisch zu sehen, dass wir mit dem Auto die Möglichkeit haben, da vorne reinzufahren. Das haben wir bei den ersten beiden Rennen schon gesehen, aber jetzt stehen wir auf Pole-Position - zwar nicht mit mir, aber trotzdem macht mich das froh."

Nach den schwachen Trainingsleistungen, denen man anfangs keine große Bedeutung beigemessen hatte, war das Qualifying dann fast versöhnlich: "Ich bin auf einer Seite zufrieden, denn am Freitag und heute Morgen sah es noch schlimmer aus - jetzt habe ich es wenigstens halbwegs hinbekommen", so "Quick Nick". "Ich komme mit der Strecke einfach nicht hundertprozentig zurecht. Da muss man halt das Beste draus machen."

Auf Nachbohren hin ging er dann auch etwas mehr ins Detail: "Schwer zu sagen, was es ist - am Auto liegt es offensichtlich nicht, da Robert ganz vorne ist. Ich bin auf den Longruns besser als auf eine Runde, wie wir gestern gesehen haben. Auf eine Runde kriege ich einfach den Grip nicht so aus den Reifen, wie ich es mir vorstelle. Ich bin viel gerutscht, aber das soll keine Entschuldigung sein", gab Heidfeld seinem sanften Fahrstil die Schuld für das Abschneiden.

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