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Heidfeld: "Nicht so schlimm, wie es aussieht"

03. April 2008 - 18:41 Uhr

Nick Heidfeld im PK-Interview über die seiner Meinung nach interessante Strecke in Bahrain, Sand auf dem Asphalt und mögliche Siegchancen

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld sieht im Sand auf der Strecke in Bahrain kein großes Problem
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Nick, ist Bahrain eine Strecke, die du besonders magst, speziell die fünfte oder die vorletzte Kurve?"
Nick Heidfeld: "Bahrain ist definitiv einer der schöneren Plätze des Rennkalenders. Das ist von außen vielleicht schwierig zu beurteilen, weil man nur ein paar Gebäude mitten im Nirgendwo sieht, aber es gibt einige sehr schöne Kurven, schnelle Kurven im vierten und fünften Gang. Und es geht bergauf und bergab, was ich auch mag."

Frage: "Welche Herausforderung werden wir hier ohne elektronische Fahrhilfen wie Traktionskontrolle und Motorbremse erleben?"
Heidfeld: "Die größeren Probleme werden wir in den langsameren Kurven erleben. Es gibt auch schwierige Kurveneingänge, ähnlich wie in Malaysia. Es gibt einige Eingänge, wo man nicht einfach gerade bremst, sondern wo man gleichzeitig schon einlenken muss. Da wird sich der Verlust der Motorbremse stärker auswirken, aber das macht Spaß."

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Frage: "Und wie steht es mit dem Sand? Wenn man jetzt rausschaut, dann ist da unglaublich viel Sand auf der Strecke..."
Heidfeld: "Ja, aber wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, dass es schlimmer aussieht, als es wirklich ist. Die Auswirkungen auf die Strecke und auf die Autos sind eher gering. Ich war vor ein paar Jahren einmal zum Testen hier und bin früh rausgefahren, aber selbst als kaum andere Autos unterwegs waren, war eigentlich von Anfang an Grip da. Es wird im Laufe des Wochenendes besser, aber es ist nicht so schlimm, wie man meinen könnte."

Frage: "Das BMW Sauber F1 Team hat im Gegensatz zu Ferrari und Toyota nicht hier getestet. Ist das ein Nachteil? Außerdem hat es ja seit dem letzten Rennen keine Tests gegeben..."
Heidfeld: "Es ist ein kleiner Nachteil gegenüber Ferrari und Toyota. Wir haben aber am Freitag und am Samstagmorgen noch Zeit. Ich denke nicht, dass es ein großes Problem sein wird, aber ja, diese beiden Teams haben einen kleinen Vorteil."

Frage: "Ralf Schumacher sagt, dass ihr Ferrari und McLaren-Mercedes herausfordern könnt. Stimmst du ihm da zu?"
Heidfeld: "Schwer zu sagen, wie es während der Saison sein wird. Im letzten Rennen konnten wir mit McLaren kämpfen und im ersten Rennen mit Ferrari, aber die hatten da ja Probleme. Leider war bei diesen Rennen jeweils ein Team schneller als wir. Wir kämpfen in diesem Jahr hart um unseren ersten Grand-Prix-Sieg, aber es ist schwer vorherzusagen, wie sich die Saison entwickeln wird."

Frage: "Hast du eine Meinung zum Fall Max Mosley?"
Heidfeld: "Keine, die ich hier kundtun möchte."