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Hamilton entkommt Bestrafung durch die Rennleitung

04. April 2008 - 18:04 Uhr

Als wäre Lewis Hamilton durch seinen Unfall im Freien Training nicht schon genug bestraft gewesen, riskierte der Brite durch falsches Verhalten eine Strafe

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton hätte direkt zum Medical Centre chauffiert werden sollen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das strenge Regelwerk der Formel 1 hat zur Folge, dass die Teams und Fahrer auch nach schweren Unfällen einen kühlen Kopf bewahren müssen, ansonsten riskiert man eine Strafe. So hätte die Rennleitung theoretisch Lewis Hamilton nach seinem Abflug im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Bahrain in Manama bestrafen können.

Hintergrund war die Tatsache, dass der Brite nicht sofort nach seinem Unfall das Medical Centre aufsuchte, um sich einer Untersuchung zu unterziehen. Unter bestimmten Umständen ist ein solcher Check durch das medizinische Personal freiwillig, teilweise ist der Gang zu den Ärzten verpflichtend.


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Werden beim Unfall bestimmte g-Kräfte erreicht, beziehungsweise eine Schwelle überschritten, ist sofort das Medical Centre aufzusuchen. Hamilton suchte dieses jedoch nicht sofort auf, kehrte stattdessen zunächst zum Team zurück, das ihn darüber aufklärte, dass er die Ärzte aufsuchen muss, was er darauf hin auch sofort tat.

Da durch den Einschlag in den Reifenstapel mehrere Warnlichter aktiviert wurden, war Hamilton nicht in der Lage zu erkennen, dass er sofort zum Check kommen muss. Zudem wurde auch jenem Fahrer, der Hamilton auf einem Motorrad zurück ins Fahrerlager brachte, nicht mitgeteilt, dass er den Rennfahrer zum Medical Centre bringen muss.

"Nach einer Besprechung zwischen Fahrer Nummer 22, Lewis Hamilton, und den Stewards in Bezug auf seine erforderliche Anwesenheit im Medical Centre haben die Stewards entschieden, dass kein weiteres Handeln notwendig ist", heißt es in einer Mitteilung der Rennleitung.