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Ferrari verliert nur die Pole, nicht die Zuversicht

05. April 2008 - 17:27 Uhr

Felipe Massa war der große Favorit, musste sich aber als Zweiter Robert Kubica geschlagen geben - Kimi Räikkönen mit kleineren Problemen auf Rang vier

Felipe Massa
Felipe Massa entstieg nicht als gefeierter Pole-Setter dem Ferrari
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Qualifying wurde über weite Strecken von Felipe Massa dominiert. Doch als es darauf ankam, war der Brasilianer nicht in der Lage, die Bestzeit zu setzen. Robert Kubica war in seinem letzten Umlauf 27 Tausendstelsekunden schneller. Kimi Räikkönen haderte mit der Balance seines F2008 und startet nur als Vierter.

"Wenn man alles insgesamt betrachtet, dann bin ich auch nach dem Qualifying noch zuversichtlich", so Massa. "Wir wissen, dass wir auf ein wirklich gutes Auto zählen können, das haben wir bisher in Sakhir sehen können. Ich geriet im dritten Qualifying immer etwas in Verkehr, aber das passiert. Wir müssen konzentriert bleiben und unser Bestes geben, um alles aus unseren Ressourcen herauszuholen. Glückwunsch an Robert, er ist wirklich sehr gut gefahren."

Auch Räikkönen muss auf das Rennen hoffen. "Ich bin nicht zufrieden damit, wie es heute lief", so der Weltmeister. "Aber der vierte Startplatz ist eine gute Position für das Rennen, wenn man unser Potenzial bedenkt. Die Balance des Autos war seit heute Morgen nicht perfekt, ich hatte Mühe, so schnell zu sein, wie wir es hätten sein können. Nun müssen wir herausfinden, warum das so war. Morgen, wenn es im Rennen um Punkte geht, werde ich sehr stark sein. Ich glaube, wir haben uns strategisch anders entschieden, aber das müssen wir abwarten."

"Natürlich hatten wir auf ein besseres Ergebnis gehofft, aber man muss sich auch nicht den Kopf verbinden, ehe er gebrochen ist", versuchte Stefano Domenicali die Enttäuschung zu mildern. "Wir haben zwei Autos in den ersten beiden Startreihen und wir haben an den vergangenen zwei Tagen gesehen, auf welches Potenzial wir uns verlassen können. Morgen müssen wir den Start gut hinbekommen und versuchen, das Rennen bestmöglich zu absolvieren. Und wir müssen natürlich zuverlässig sein."

"Wir waren heute im entscheidenden Moment nicht ganz auf der Höhe", so Chefstratege Luca Baldisserri. "Das ist schade, aber bis dahin war klar, dass wir alles unter Kontrolle hatten. Aber an einem Grand-Prix-Wochenende ist es das Rennen, was zählt. Wir wissen, dass unser Auto auf Longruns sehr gut ist. Das müssen wir nutzen, um vor unseren Konkurrenten zu landen."

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