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Ein Pole auf der Pole: Zuversicht vor dem Rennen

05. April 2008 - 15:04 Uhr

Robert Kubica ist zuversichtlich, dass die Pole Position in der Qualifikation keine Show war und er auch im Rennen ganz vorn mitfahren kann

Robert Kubica
Robert Kubica jubelt über seine erste Pole Position
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auf der Pressekonferenz nach dem Qualifying zum Großen Preis von Bahrain wirkte Robert Kubica äußerlich gelassen, doch innerlich dürfte sich der Pole riesig gefreut haben. Im 25. Grand Prix wird er erstmals von der ersten Startposition aus ins Rennen gehen und sicherte damit auch seinem Arbeitgeber, dem BMW Sauber F1 Team, die erste Pole Position.

Die Frage, die sich nun natürlich alle stellen, ist jene nach der Konkurrenzfähigkeit des Autos im Rennen. Hat Kubica tatsächlich ausreichend Benzin an Bord, um im Rennen nicht nach hinten gereicht zu werden?

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"Ich denke, dass es schon nach meinem zweiten Platz in Malaysia in Polen hohe Erwartungen gegeben hat, und ich bin auch zuversichtlich, was dieses Rennen betrifft", so der Rennfahrer aus Krakau. "Gestern fuhren wir ein paar Longruns und diese sahen ganz gut aus. Meiner Meinung nach war Ferrari etwas schneller, aber in Bezug auf das Rennen bin ich glücklich. Wir werden nun die Daten analysieren und uns so gut wie möglich auf das morgige Rennen vorbereiten."

"Dies ist ein Beispiel dafür, dass man nie aufgeben darf."
Robert Kubica

Der 23-Jährige lobte anschließend die Arbeit seines Teams am diesjährigen Auto: "Wir hatten alle erwartet, stark zu sein. Als wir uns im Winter die Zahlen aus dem Windkanal und die Simulationen des Autos anschauten, da hatte ich erwartet, dass es ein sehr starkes Auto sein würde. Zu Beginn des Winters bekamen wir es mit ein paar Problemen zu tun, wir arbeiteten hart und dies ist ein Beispiel dafür, dass man nie aufgeben darf."

Vor allem die Art und Weise, wie schnell das Team die massiven Probleme mit dem neuen Auto in den Griff bekam, gerade rechtzeitig zum Saisonstart, begeistert Kubica: "Obwohl es Probleme gab, schafften wir es, für Australien gerüstet zu sein. Das Auto verfügt über großartiges Potenzial und wir werden weiterhin hart arbeiten."

Und wie lief die Runde, die ihn auf die Pole brachte? "Die Runde ging eigentlich ganz gut los, bis ich in die neunte Kurve kam, wo die Vorderreifen blockierten. Ich zog mir hier eine Bremsplatte zu, wodurch es ziemlich starke Vibrationen gab. Die letzten drei Kurven waren aus diesem Grund sehr schwierig, aber ich habe es geschafft, keinen Fehler zu machen. Das Auto zog immer zu einer Seite hin, dennoch hat es zur Pole Position gereicht."

Dass er von der sauberen Seite der Strecke ins Rennen gehen kann, will Kubica nicht überbewerten: "Dieses Jahr ist es schwieriger, einen perfekten Start hinzubekommen, es ist aus diesem Grund wichtiger, den Start perfekt hinzubekommen als auf der einen anstatt auf der anderen Seite zu stehen. Wenn du auf der sauberen Seite stehst und es nicht richtig hinbekommst, dann verlierst du mehr, als wenn du es auf der schmutzigen Seite perfekt hinbekommst."