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Doppeltes Neuland bei Honda

25. April 2008 - 18:26 Uhr

Jenson Button hatte zum ersten Mal die Neuentwicklungen am Auto - Rubens Barrichello kannte sie schon, erkannte sie aber nicht wieder

Jenson Button
Auch Jenson Button war noch auf der Suche nach dem richtigen Setup
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Jenson Button (10. und 15.) war ohnehin gespannt, welche Verbesserungen die neuen Teile bei Honda bringen würden. Bei den Tests der Vorwoche fielen seine Fahrten in die Regenzeit. Damit hatte der Engländer viel Neuland zu entdecken. Überraschenderweise erging es Rubens Barrichello (18. und 17.) nicht viel anders. Obschon er im Trockenen testen konnte, fand er die Strecke in Barcelona mit völlig anderen Bedingungen wieder. Das Setup musste somit neu erarbeitet werden.

"Der heutige Tag war wichtig, weil ich wegen des Regens in der Vorwoche nicht testen konnte", so Button. "Es war gut, dass ich einige Runden mit den Neuentwicklungen am Auto fahren konnte. Wir haben noch nicht das beste Setup gefunden und hatten Probleme mit der Balance, aber ich bin zuversichtlich." Das Ziel für Spanien ist klar und nicht neu. "Wir wollen im Qualifying in die Top 10", fuhr er fort. "In Bahrain haben wir das geschafft und wir hoffen, dass die Verbesserungen am Auto gut genug sind, um das zu wiederholen."

Auch Barrichello hatte seine Mühen. "Wir hatten einen schwierigen Tag, die Hauptherausforderung war, das Auto so gut zum Funktionieren zu bringen wie bei den Tests", erklärte er. "Die Balance war völlig anders, wir mussten am Setup arbeiten, um das Gefühl der Vorwoche wiederzuerlangen. Über Nacht steht noch mehr Arbeit mit der Analyse der Daten an, um die Gründe der Probleme zu erforschen. Nach dem Test war ich zuversichtlich, aber trotz der Verbesserungen müssen wir noch arbeiten, um es in das dritte Qualifying zu schaffen. Das wird schwierig, wenn auch nicht unmöglich."

Für Chefingenieur Steve Clark war es nicht einfach, erste Rückschlüsse zu ziehen. "Die Streckenbedingungen sind völlig anders als zum Ende der Tests", erklärte er. "Die Aufgabe für das restliche Wochenende wird es sein, eine gute Balance für das Qualifying und das Rennen zu finden. Nur morgen im Qualifying wird sich zeigen, ob wir im Vergleich zu unseren Gegnern einen Schritt nach vorn gemacht haben."

"Wir testen hier in Barcelona recht häufig, aber die Strecken- und Wetterbedingungen ändern sich und es ist entscheidend, dass man eine gute Balance findet, damit man eine optimale Rundenzeit fahren kann", so Clarke weiter. "Wir haben bisher Fortschritte gemacht, aber das Feld ist in diesem Jahr so eng, dass schon das erste Qualifying alles abverlangt. Aber unser Ziel ist es, beide Autos in die Top 10 zu bringen."

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