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Domenicali fordert bessere Punkteausbeute
Zwei Rennen, drei Ausfälle - Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat sich den Saisonstart der Scuderia wesentlich besser vorgestellt
(Motorsport-Total.com) - Nach zwei Grand Prix haben die italienischen Titelverteidiger nur elf Punkte auf dem WM-Konto und mussten schon drei Ausfälle hinnehmen. Kimi Räikkönen sorgte mit seinem Sieg in Sepang wenigstens für einen ersten Lichtblick, während es um Felipe Massa derzeit zappenduster bestellt ist: Der Brasilianer hatte bislang kein glückliches Händchen. Teamchef Stefano Domenicali möchte nun an der Punktausbeute arbeiten.
"In Melbourne hatten wir ein großes Zuverlässigkeitsproblem", wird der Italiener von 'formula1.com' zitiert. "Aber nicht, weil wir dort unvorbereitet angekommen sind." Vielmehr sei die Einheitselektronik am roten Debakel schuld gewesen, meinte Domenicali: "Bis auf ein Team muss in diesem Jahr jeder Rennstall mit einem neuen Parameter klarkommen - und das ist die Einheitselektronik."

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Der seit 100 Tagen sein Amt als Teamchef ausübende Domenicali spielte damit auf Konkurrent McLaren-Mercedes an, denn deren Tochterfirma MES liefert das neue Element, das Ferrari in Australien stolpern ließ. Doch auch in Malaysia lief es für die Roten keineswegs rund, denn Massa setzte seinen F2008 gegen Rennhälfte in den Kies.
"Wir können nicht zufrieden sein", stellte Domenicali klar. "Wir haben von 36 möglichen Punkten nur elf geholt." Den Notstand möchte in Maranello freilich niemand ausrufen und schon gar nicht die Schuld an den bisher recht dürftigen Auftritten auf Einzelpersonen abwälzen: "Wir müssen uns als Team verbessern, um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden", gab der Teamchef die Marschroute vor.
Hauptkonkurrent McLaren-Mercedes scheint wieder ein richtig gutes Paket geschnürt zu haben, aber auch das BMW Sauber F1 Team hat sich in den beiden Auftaktrennen in der ersten Liga der Rennställe etabliert. Auch Domenicali sieht das so, wie er abschließend betonte: "Nachdem was wir in Australien und Malaysia gesehen haben, gibt es drei sehr konkurrenzfähige Teams - und Ferrari ist eines davon."










