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Brawn zweifelt an Ferraris Nein zu Alonso
Honda-Teamchef Ross Brawn ist sich nicht sicher, was er mit dem Nein von Luca di Montezemolo zu Fernando Alonso anfangen soll
(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat vergangene Woche den Gerüchten um einen Wechsel von Fernando Alonso vermeintlich ein Ende gesetzt, indem er klarstellte, eine Fahrerpaarung mit dem Spanier und Kimi Räikkönen käme nicht in Frage. Aber Ex-Ferrari-Mitarbeiter Ross Brawn ist sich nicht sicher, was das zu bedeuten hat.
"Der Kommentar des Präsidenten war interessant. Er hat nicht gesagt, dass Alonso nie für Ferrari fahren wird. Er hat nur gesagt, es wäre nicht logisch, Fernando und Kimi im gleichen Team zu haben", meinte der heutige Honda-Teamchef gegenüber 'El Pais'. Interessant: Räikkönens Ferrari-Vertrag läuft Ende 2009 aus - und sein finnischer Landsmann Keke Rosberg glaubt, dass er dann seine Karriere schon beenden wird.
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Brawn teilt indes di Montezemolos Ansicht, was zwei Superstars im gleichen Team betrifft: "Meine Erfahrung sagt mir, dass es viel besser ist, einen sehr guten ersten Fahrer und einen guten zweiten Fahrer zu haben, um ihn zu unterstützen. Man muss sich ja nur die Geschichte anschauen: Bei Senna und Prost gab es ernsthafte Probleme. Bei Alonso und Hamilton gab es ernsthafte Probleme. Für so etwas gibt es keine Lösung", meinte der Brite.
Er selbst könne sich sehr wohl vorstellen, eines Tages mit Alonso zu arbeiten und den zweifachen Weltmeister zu Honda zu holen: "Wenn wir dafür bereit sind, brauchen wir einen der besten Fahrer. Ich sage nicht, dass wir Alonso wollen, aber ich sage, dass es momentan zwei oder drei Fahrer gibt, die über dem Rest stehen. Alonso ist einer von ihnen", gab Brawn abschließend zu Protokoll.











