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Alonsos Wüstenintermezzo

11. April 2008 - 10:05 Uhr

In Bahrain kamen Renault und Fernando Alonso einfach nicht auf Touren - Das Auto war zu langsam und der Hamilton-Crash half auch nicht unbedingt

Fernando Alonso
Glaubt nicht, dass er in Barcelona ein Frontrunner sein kann: Fernando Alonso
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seine Rückkehr zu Renault hatte sich Doppelweltmeister Fernando Alonso sicherlich etwas erfolgreicher vorgestellt. Zwar gelang dem Spanier beim Auftakt in Melbourne ein respektabler vierter Platz, wären aber seine Konkurrenten nicht reihenweise ausgefallen, hätte Alonso wohl kaum so viele Punkte abstauben können. Nur ein Zähler gab's in Malaysia, in Bahrain gingen der Ex-Champion und sein Team gar leer aus.

"Unsere Rundenzeiten waren freitags und samstags schon nicht gut, warum sollte sich daran am Sonntag auf wundersame Weise etwas ändern", fragte sich der ehemalige Silberpfeil-Pilot bereits vor dem Rennen. Nach dem Start in Bahrain geriet Alonso prompt mit dem Teamkollegen aus dem Vorjahr aneinander, was darin mündete, dass Lewis Hamilton dem Spanier eine Runde später ins Heck donnerte.

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"Wäre mein Auto ohne Zwischenfall konkurrenzfähiger gewesen? Ich glaube nicht", meinte Alonso rückblickend gegenüber 'Motorsport aktuell' und ergänzte seine Renneinschätzung: "Wir haben beim Boxenstopp versucht, mit einer Frontflügelkorrektur das Untersteuern in den Griff zu kriegen, aber viel gebracht hat das nicht."

Düstere Vorzeichen also, wenn der Grand-Prix-Tross in zwei Wochen in Barcelona Station macht. Den eigenen Fans möchte Alonso am liebsten eine Galavorstellung bieten, weswegen Renault für den vierten Saisonlauf einige Updates parat hat. Nur: Auch die anderen Teams werden für den Europaauftakt wieder viele neue Teile an den Circuit de Catalunya mitbringen, wo in Kürze auch die ersten Testfahrten seit Saisonbeginn steigen werden.

"Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass unsere Verbesserungen so viel bringen, dass wir in Barcelona um einen Podestplatz kämpfen können", schraubte Alonso die Erwartungen der spanischen Fans herunter. "Dazu müssten wir eine glatte Sekunde finden, und solche Entwicklungsschritte gibt es in der modernen Formel 1 nicht mehr." Aber vielleicht noch die Extraportion Motivation durch die Anfeuerung der euphorischen Zuschauer...

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