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Wohin führt die Briatore-Reise?

28. März 2008 - 21:26 Uhr

Renault-Teamchef Flavio Briatore schweigt sich nach wie vor über seine Zukunftspläne aus - Vertrag läuft am Jahresende aus

Flavio Briatore
Schweigt beharrlich zu seiner Zukunft: Renault-Teamchef Flavio Briatore
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fußballmanager in England? Privatier auf einer Sonneninsel? Oder vielleicht Thronfolger im Ecclestone-Imperium? Die Zukunftspläne von Renault-Teamchef Flavio Briatore sind in etwa so schwer vorherzusehen wie die Lottozahlen vom kommenden Samstag. Der Italiener lässt sich bei seinen Plänen für die Zeit nach dem aktuell auslaufenden Renault-Vertrag nicht einmal ansatzweise in die Karten schauen.

"Ich verschwende zur Zeit keinen Gedanken daran. Ich möchte erst einmal sehen wie sich die Saison entwickelt", betonte Briatore seine weltmännische Gelassenheit im Interview mit 'formula1.com'. Fakt ist, dass der Teamchef-Vertrag bei Renault zum Ende der laufenden Saison ausläuft und man offensichtlich noch keinerlei Vereinbarungen über eine eventuelle gemeinsame Zukunft getroffen hat.

Der italienische Lebemann sieht die Situation entspannt. "Ich sehe mich nicht nach einem neuen Job um. Ich bin glücklich mit dem Job, den ich habe. Das Feuer der Begeisterung für die Formel 1 brennt immer noch in mir. Mal stärker, mal nur auf halber Flamme, aber sie brennt immer", deutete Briatore zumindest an, dass er einer weiteren Zukunft im Grand-Prix-Sport nicht gänzlich abgeneigt scheint. Dennoch hatte er eine Zukunft als Nachfolger von Bernie Ecclestone verneint - fürs erste jedenfalls.

Seiner neuen Liebe Fußball widmete sich der 57-Jährige zuletzt immer mehr, nachdem er gemeinsam mit unter anderem Ecclestone beim englischen Premierleague-Club Queens Park Rangers eingestiegen ist. Ein eigener Fußballverein okay, ein eigenes Formel-1-Team niemals, so Briatore: "Das war nie eine Option. Ich habe das in der Vergangenheit mit Ligier, Minardi und mit Benetton gemacht und nun mache ich das mit Renault. Ich suche keine neue Herausforderung in der Formel 1. Ich habe meine Zeit mit den Teams gehabt."

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