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Webber hat Vertrauen in den RB4

22. März 2008 - 13:57 Uhr

Mark Webber hatte nach dem Spurstangendefekt bei Red Bull Racing im Qualifying in Malaysia "keine Bedenken" wegen der Sicherheit

Mark Webber
Fürchte dich nicht: Mark Webber hat Vertrauen in die Sicherheit seines RB4
© GEPA

(Motorsport-Total.com) - Um den Unfall von David Coulthard im ersten Freien Freitagstraining in Malaysia wurde - nicht zuletzt wegen der Untersuchung der Rennleitung - ein Riesenwirbel veranstaltet, dabei wird die Suppe im Endeffekt nur halb so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Mark Webber ist wegen der Sicherheit seines Red-Bull-Renault RB4 jedenfalls nicht besorgt.

"Ich hatte beim Fahren keine Bedenken. Das Auto fühlt sich für mich strukturell stabil an", erklärte der Australier nach dem heutigen Qualifying. Dem vorangegangen waren Kommentare von Experten, die sich darüber wundern, wie leicht die Radaufhängungen der Red-Bull-Renner zu brechen scheinen, denn schon nach der Kollision zwischen Coulthard und Felipe Massa in Melbourne hatte der betroffene RB4 nicht mehr besonders gut ausgesehen.

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Insgesamt scheint die Zuverlässigkeit aber wieder die Achillesferse des Newey-Boliden zu sein, denn nachdem schon in Melbourne unerwartet viele Probleme aufgetreten waren, kam es auch an diesem Wochenende bisher zum angesprochenen Kollaps der Spurstange und zu einem Motorschaden. Webber: "Man wünscht sich natürlich keine Defekte, aber jeder Fahrer hat irgendwann welche. Das Team arbeitet daran, dass keine mehr auftreten."

Andererseits lässt der 31-Jährige aber das Argument nicht gelten, dass alle bisherigen Probleme zum jeweils ersten Mal aufgetreten sind und voneinander unabhängig waren, denn "auch wenn es isolierte Defekte waren, ändert das nichts an der Sache", stellte er kritisch klar. "Im letzten Rennen sind beide Ferraris ausgeschieden. Vielleicht hatten sie dieses Problem zum ersten Mal, aber sie sind deswegen ausgeschieden."

Sportlich lief es heute akzeptabel für Webber, im Qualifying sicherte er sich Rang acht, was wegen der Strafe gegen McLaren-Mercedes den sechsten Startplatz bedeutet. Auf ein Regensetup hat er für morgen jedoch nicht gesetzt: "Ich habe ein volles Trockensetup, aber ich glaube, das ist bei allen so. Ein Regensetup kannst du riskieren, wenn du nichts zu verlieren hast", gab der Australier optimistisch zu Protokoll.