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Webber: "Es geht doch nur um Geld"

13. März 2008 - 16:32 Uhr

Mark Webber wünscht sich im Tauziehen um die Zukunft des Melbourne-Rennens einen Kompromiss

Melbourne
Bernie Ecclestone bleibt bei seiner Forderung: ein Nachtrennen in Melbourne
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber kämpft für die Zukunft seines Heim-Grand-Prix in Melbourne. Nachdem Formel-1-Chef Bernie Ecclestone auf ein Nachtrennen im Albert Park pocht, damit die europäischen Zuschauer in den Genuss einer mittäglichen Rennshow kommen können, versucht man auf der Seite der Grand-Prix-Veranstalter bereits einen Kompromiss zu finden. Der Vorschlag, das Rennen um drei Stunden zu verschieben, ging Ecclestone nicht weit genug - er lehnte ab.

"Es muss einen Kompromiss geben", erklärte der australische Red-Bull-Pilot Webber. Es sei bei anderen Sportarten üblich, sich den Interessen der Werbewirtschaft und des Fernsehens zu beugen, daher sehe er in einer Verschiebung der Startzeit kein Problem. "Es gibt zwar auch einige Australier, die alle europäischen Rennen sehen wollen, aber wir haben natürlich längst nicht so viele Einwohner wie in Europa", äußerte der 31-Jährige Verständnis für Ecclestones Forderungen.

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"Es mag vielleicht unfair sein, aber wenn es für den Erhalt des Rennens nötig sein sollte, die Startzeit zu verschieben, dann betrifft uns das nicht besonders", erklärte Webber die möglichen Auswirkungen aus Formel-1-Fahrersicht. Ein Nachtrennen im Albert Park, wie es sich Ecclestone wünscht, scheitert bislang an den Finanzen. Sowohl der Formel-1-Chef als auch die Streckenbetreiber hoffen auf zusätzliche zukünftige Finanzspritzen von der Regierung des Bundesstaates Victoria.

"Es geht doch nur um Geld. Wann dieses Rennen startet, spielt eigentlich keine Rolle", bringt Webber die aktuelle Auseinandersetzung auf den Punkt. Fest steht: je fernsehfreundlicher die Übertragungszeiten in Europa sind, desto höher sind die Vermarktungs-Einnahmen von Bernie Ecclestone. Die Formel 1 wird in dieser Saison erstmals mit Nachtrennen Erfahrung machen können, denn das neue Stadtrennen in Singapur wird unter Flutlicht ausgetragen.