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Vettel nicht euphorisch - Sand im Getriebe bei "Seb II"

21. März 2008 - 11:06 Uhr

Während Sebastian Vettel als Fünftschnellster erneut locker in die Top 10 fuhr, konnte Sébastien Bourdais im zweiten Training erst gar nicht eingreifen

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel wusste erneut zu überzeugen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Licht und Schatten gab es am Freitag im Team Toro Rosso. Sebastian Vettel zeigte erneut eine starke Vorstellung, drehte 35 Runden und landete mit 1,419 Sekunden Rückstand auf dem fünften Rang. Teamkollege Sébastien Bourdais musste sein Auto in der ersten Runde abstellen und landete damit im Klassement auf dem vorletzten Rang.

"Die Rundenzeiten geben nicht immer die ganze Story wieder", warnt Vettel vor zu viel Euphorie. "Aber ich denke, dass ich mit dem Nachmittag zufrieden sein kann, als wir ganz ordentlich viele Runden fuhren. Leider hatten wir heute Morgen ein Bremsproblem, aber schlussendlich kostete es uns nicht zu viel Zeit und wir waren in der Lage, unser Programm am Nachmittag fortzusetzen."

"Wir verbrachten die meiste Zeit über damit, am Auto Feintuning zu betreiben und die richtige Balance zu finden und die Reifen auszusortieren", so der Heppenheimer weiter, der seine schnellste Runde mit relativ wenig Sprit an Bord fuhr. "Es war ein guter Tag und wir haben jede Menge Daten, die wir für morgen studieren können."

"Der Kurs ist sehr schön und sehr schnell, eine wirklich gute Strecke."
Sébastien Bourdais

"Der Kurs ist sehr schön und sehr schnell, eine wirklich gute Strecke", meinte Formel-1-Neuling Bourdais. "Es herrschte jedoch nicht viel Grip, es war aus diesem Grund schwierig, ein Gesamtbild zu erhalten. Dann ging es darum, Schritt für Schritt nach vorn zu kommen, darauf zu warten, dass die Strecke uns entgegen kommt."

"Leider hatte ich heute Nachmittag direkt nach dem Beginn ein Problem mit dem Getriebe, nachdem wir die Übersetzung gewechselt hatten. Dieser Fehler auf unserer Seite machte den Motor kaputt. Das Auto schien heute Morgen nicht allzu schlecht gewesen zu sein, und wir hatten geplant, am Nachmittag zu schauen, wie er sich auf verschiedenen Reifen anfühlt - aber es sollte nicht sein."

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