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Vettel: "Hydraulikdruck ist in den Keller gefallen"

23. März 2008 - 13:51 Uhr

Sebastian Vettel klärt auf: Sein Ausfall in Malaysia wurde nicht durch einen Motorschaden verursacht - Zuversicht für das nächste Rennen in Bahrain

Sebastian Vettel
Auch im zweiten Saisonrennen sah Sebastian Vettel nicht die Zielflagge
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Nach der am Freitag und Samstag sehr starken, aber unbelohnten Performance in Australien hatte sich Sebastian Vettel heute in Malaysia vom 15. Startplatz zumindest die erste Zielankunft der Saison erhofft. Daraus wurde aber nichts: In der 40. Runde blieb der deutsche Toro-Rosso-Pilot mit qualmendem Heck stehen - und trotzdem war es kein Motorschaden, wie er nach dem Rennen aufklärte.

Frage: "Sebastian, vor dem Rennen hast du gesagt, dass vor allem mal das Ankommen wichtig ist. Woran hat es gelegen, dass das nicht gelungen ist?"
Sebastian Vettel: "Der Hydraulikdruck ist leider in den Keller gefallen, und davon hängt leider alles ab. Ich konnte nicht mehr runterschalten, nicht mehr hochschalten, hing dann im zweiten Gang fest, habe die Servolenkung verloren und so weiter. Letzten Endes musste ich aufgeben. Es sah dann so aus, als wäre am Motor etwas kaputt, weil es ordentlich gequalmt hat, aber man muss sich vorstellen, dass das Wasser 120 Grad hat. Da gibt es halt schnell mal wo einen kleinen Brand."

Es fehlt an Anpressdruck

"Hier braucht man ein bisschen mehr Downforce, aber das fehlt uns ein bisschen."
Sebastian Vettel

Frage: "Woran lag es, dass der Unterschied bei euch zwischen Australien und hier so groß war?"
Vettel: "Die Strecke hier ist anders. Hier braucht man ein bisschen mehr Downforce, aber das fehlt uns ein bisschen. Ich hoffe, dass das mit dem neuen Auto besser wird, aber soweit war es nicht schlecht. Mit dem 15. Startplatz im Qualifying können wir einigermaßen zufrieden sein, aber im Rennen war es schwierig, denn es ging ziemlich chaotisch zu."

"Ich hatte viel Graining und bekam dann relativ viel Untersteuern, weil die Vorderreifen sehr schwach waren. Damit hatte ich zu kämpfen, dadurch war die Pace im ersten Stint sehr langsam. Im zweiten war es deutlich besser. Wir haben den Frontflügel ein bisschen steiler gestellt und den Reifendruck verändert. Das war deutlich besser. Es ist ein bisschen schade, denn ich denke, ich hätte als Elfter oder Zwölfter ins Ziel fahren können."

Bahrain sollte Toro Rosso besser liegen

"Bahrain wird ein Schritt nach vorne sein."
Sebastian Vettel

Frage: "Was denkst du, wie es in Bahrain laufen wird? Wie gefällt dir die Strecke dort?"
Vettel: "Ich denke, die Strecke dort liegt uns ein bisschen besser. Hier hatten wir es über das Wochenende gesehen ein bisschen schwieriger. Hier gibt es viele schnelle Kurven, aber wir brauchen noch ein bisschen Downforce. Wir hoffen, dass wir das mit dem neuen Auto in der Zukunft wettmachen können. Bahrain wird ein Schritt nach vorne sein, denke ich, aber warten wir mal ab. Leider konnten wir das Rennen heute nicht fertig fahren. Die zwei Stints, die wir gefahren sind, davon war der zweite klar der bessere - da war die Pace sehr gut."

Frage: "Magst du Ostergrüße nach Hause schicken?"
Vettel: "Ich bin nicht unbedingt so ein Osterfan - das Eiersuchen habe ich relativ früh aufgehört (grinst; Anm. d. Red.)! Alles Gute in die Heimat! Jetzt geht es für mich erst einmal zurück. Dann werde ich zu Hause ein bisschen trainieren - zu Hause ist in der Schweiz. Hoffen wir, dass es beim nächsten Rennen besser wird."

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