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Toyota setzt ein Ausrufezeichen

22. März 2008 - 13:10 Uhr

Ohne allzu große Probleme schafften es Jarno Trulli und Timo Glock in den Kreis der besten Zehn - Toyota mit Aufwärtstrend zufrieden

Timo Glock
Auch Timo Glock schaffte erstmals den Einzug in die Top 10
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn das vergangene Jahr für Toyota nicht besonders erfolgreich verlief, so schafften es Jarno Trulli und Ralf Schumacher auch 2007 oft unter die Top 10. Die beste Qualifyingplatzierung erreichte Schumacher in Ungarn mit Rang 5 - so wie heute in Sepang Trulli. Timo Glock komplettierte das gute Toyotaergebnis als Zehnter.

"Dies war bisher ein zufriedenstellendes Wochenende", so Trulli. "Wir hatten beim Fahren keine Probleme und der Wagen hat sich gut gehalten und scheint konkurrenzfähig zu sein. Die heutige Rundenzeit zeigt eben, dass der diesjährige Wagen im Vergleich zum vergangenen Jahr sehr viel besser geworden ist. Wir sind daher mit dem Ergebnis alle sehr zufrieden und für das morgige Rennen sieht es definitiv gut aus."

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"Auch Timo hat über das Wochenende gute Arbeit geleistet und ich freue mich für ihn, weil dies dem ganzen Team eine Menge Motivation dazu gibt, die Entwicklungsarbeit an der Verbesserung des Wagens weiter voranzutreiben", so der Italiener weiter. "Für morgen bin ich zuversichtlich, weil es für mich auf diesen Kurs immer gut gelaufen ist. Wir müssen nur zusehen, dass wir das Rennen ohne Probleme durchstehen. Ich glaube, dann schaffen wir auch einen guten Rang in den Punkten."

Glock konnte im letzten Qualifyingabschnitt nicht mehr wirklich in den Wettkampf eingreifen. "Ich freue mich, dass ich Q3 geschafft habe, das Qualifying war aber schwierig für mich", erkläre er. "Heute Morgen im Freien Training mit einem Qualifying-Setup hatte ich ein besseres Gefühl für die optionalen Reifen, heute Nachmittag hatte ich aber wieder damit zu kämpfen, sie auch optimal zu nutzen. Es war schwierig für mich, das richtige Setup dafür zu finden."

"Am Ende war ich froh, dass ich eine richtig gute Runde und einen wirklich guten letzten Sektor hatte, was mich in die Top-Ten gebracht hat. Jetzt müssen wir sehen, wie das Wetter wird. Falls es trocken ist, wird es schwierig für mich, das Beste aus den Reifen zu holen. Dies ist eine wirklich breite Strecke, was bedeutet, dass es mehr Gelegenheiten zum Überholen gibt. Mit Erwartungen halte ich mich aber zurück. Ich hoffe, dass wir unter die ersten Zehn kommen, und zwar möglichst auf einen Punkterang. Das wäre ein gutes Resultat."

Auch Chefdesigner Pascal Vasselon war mit den zwei absolvierten Tagen zufrieden. "Bislang ist das Wochenende einigermaßen gut gelaufen, einschließlich des Wetters, was vor dem Qualifying noch nicht sicher war", erklärte er. "Es sah von Anfang an bedrohlich nach Regen aus, weil in der Gegend um den Kurs unberechenbar Schauer aufgezogen sind, zum Glück blieb es aber trocken und das Qualifying wurde nicht gestört."

"Jarnos Position aus dem Qualifying ist, was wir uns ausgerechnet hatten, und wir freuen uns sehr darüber", fuhr er fort. "Der heutige Tag bestätigt das gestrige Training, wo wir gesehen haben, dass er in einer guten Verfassung ist, sowohl bei der Performance bei Einzelrunden als auch auf langen Runs, was wir morgen checken werden. Timo hat seine Sache ebenfalls gut gemacht und es zum zweiten Mal in zwei Rennen in Q3 geschafft. Er tut sich noch schwer damit, die Reifen optimal auszuschöpfen, abgesehen davon war das Reifen-Handling aber ziemlich unkompliziert. Beide Mischungen laufen ohne das größere Probleme wie Graining oder Blistering. Wir können also mit der Zuversicht in das Rennen gehen, dass wir dies auch in ein starkes Finish umsetzen."