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Toro Rosso im Qualifying früh stecken geblieben

22. März 2008 - 10:52 Uhr

Während es Sebastian Vettel gerade soeben in Q2 schaffte, war für Sébastien Bourdais schon nach dem ersten Qualifying-Teil mit Bremsproblemen Schluss

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel gab alles, aber da Auto war heute zu langsam
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für die Scuderia Toro Rosso verlief das Qualifying in Sepang nicht so gut wie erwartet. Sebastian Vettel schaffte gerade noch den Sprung in den zweiten Qualifying-Teil, musste sich dann aber mit einer Zeit von 1:35.648 Minuten und dem 15. Rang zufrieden geben. Teamkollege Sébastien Bourdais blieb im ersten Qualifying-Abschnitt stecken und belegte mit 1:36.677 Minuten den 19. Platz.

"Heute war Q3 für uns definitiv außer Reichweite", so Vettel. "Im Gegensatz zu Melbourne ist dies eine Strecke, auf der es viele schnelle Kurven gibt, und aus diesem Grund lag sie uns nicht so gut. Gleichzeitig denke ich, dass wir so ziemlich unser Maximum gezeigt haben. Leider machte ich auf meiner letzten fliegenden Runde in Kurve 14 einen Fehler."

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"Natürlich habe ich viel Druck gemacht, um so nahe wie möglich an Q3 heranzukommen, zumindest in der Startaufstellung weiter vorn zu stehen, und das kostete mich rund zwei Zehntelsekunden. Aber wir können ganz zufrieden sein. Ich denke, dass wir für Rennbedingungen ein ganz gutes Setup haben."

"Wir hätten in das zweite Qualifying kommen sollen."
Sébastien Bourdais

"Ich lag auf meinem zweiten Versuch auf Platz 15 und das Auto fühlte sich gut an", so Bourdais. "Wir hätten in das zweite Qualifying kommen sollen, aber dann hatte ich in der zweiten Kurve ein Problem mit der Bremse. Ich pumpte das Bremspedal, aber als ich in Kurve vier kam, fiel das Pedal erneut auf den Boden durch und es gab nichts, was ich hätte tun können."

"Es war für uns bisher ein hartes Wochenende, denn ich konnte gestern nicht allzu viel fahren. Die Sterne scheinen im Moment für uns nicht günstig zu stehen. Hoffentlich werden wir morgen mehr Glück haben, vielleicht spielt das Wetter verrückt."

Motorwechsel bei Bourdais

"Wir mussten nach der Einheit am Morgen den Motor in Bourdais' Auto wechseln", klagte Giorgio Ascanelli. "Am Nachmittag trat beim Auto dann ein Problem an den Bremsen auf, was bedeutete, dass er auf seiner letzten Runde langsamer machen musste. Malaysia hat bestätigt, dass es für das gesamte Paket ein anspruchsvoller Kurs ist, und wir haben es nicht richtig hinbekommen. Besonders bedaure ich die mangelnde Zuverlässigkeit, die wir auf bestimmten Gebieten während der vergangenen zwei Tagen gesehen haben."