Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGEEUROSPORT MotorMagazin
Motorsport-Marktplatz
Die aktuelle Umfrage

Bedauern Sie es, dass der britische Grand Prix ab 2010 nicht mehr in Silverstone, sondern in Donington stattfinden wird?

Ja
Nein
Mir egal
Mobiles Portal

Motorsport gibt es auch mobil!

Im mobilen Portal von Motorsport-Total.com finden Sie kostenlos (zzgl. Nutzungsgebühr für mobiles Internet Ihres Providers) aktuelle News, Bildergalerien, Ergebnisse und Hintergrundinformationen zur Formel 1, DTM und zum Motorrad-Sport.
Kostenlos SMS mit Link anfordern
Formel-1-Newsletter

Formel-1-News in Ihr E-Mail-Fach!

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Formel-1-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Jetzt Newsletter abonnieren
ANZEIGEMotorsport Traveling

Sportreisen, Incentives und Events

Ob Reisen oder Tickets zur Formel 1, MotoGP, DTM, Rock the Race, 24-h-Rennen, Truck-Grand-Prix oder Oldtimer-Grand-Prix - bei unserem Partner Motorsport Traveling finden Sie aktuelle Angebote rund um Reisen mit der gewissen Extra-Portion PS.
Zum Motorsport-Ticket- und Reise-Shop

Symonds analysiert die Melbourne-Schlüsselstelle

12. März 2008 - 13:37 Uhr

Renault-Chefingenieur Pat Symonds über die Herausforderung der Kurven elf und zwölf im Albert Park in Melbourne

Melbourne
Auf der Suche nach der Ideallinie - Melbourne hat seine Tücken
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Der Saisonauftakt in Melbourne ist für alle Formel-1-Teams und Fans gleichermaßen herausfordernd und spannend. Endlich werden die Karten endgültig auf den Tisch gelegt und das Kräfteverhältnis in der Königsklasse tritt offen zutage. Dennoch kann sich die Hackordnung gerade beim ersten Rennen in Australien als tückisch erweisen, denn der Grand-Prix-Kurs in Melbourne hat seine ganz besonderen Eigenheiten.

Zunächst einmal ist der Griplevel der Strecke eher gering, da die Piste im Albert Park nur selten befahren wird. Daher wird auf der Ideallinie wenig Gummi, aber viel Staub liegen. Der australische Grand-Prix-Kurs liegt zwar im Stadtzentrum, ist aber dennoch nicht mit einem klassischen Innenstadtrennen wie Monaco zu vergleichen, da es sich um eine permanente Rennstrecke handelt. Die größte Herausforderung liegt aus Sicht von Renault-Chefingenieur Pat Symonds in den Kurven elf und zwölf.

Jede Formel-1-News direkt über Ihrer Uhrzeit!
Lassen Sie sich kostenlos direkt nach Veröffentlichung jede Formel-1-Schlagzeile automatisch dezent über Ihrer Uhrzeit einblenden - verpassen Sie dadurch keine News mehr! Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach: Auch für Laien blitzschnell installiert und sofort einsatzbereit!
Jetzt kostenlos downloaden - keine Registrierung notwendig!

Schneller Links-Rechts-Knick

"Gemessen an der gesamten Rundenzeit kann man in T11 und T12 nicht viel gewinnen, aber man kann dort leicht Fehler machen und dann viel verlieren", beschrieb der Brite. Höchste Vorsicht und Präzision sei bei den Fahrern gefragt: "Die Piloten kommen mit etwa 300 Km/h auf die Kurve elf zu, wobei die Strecke bei dem Tempo wegen der seitlichen Mauern eher wie ein Tunnel wirkt. Erst wenn sie mitten in T11 sind, kommt die nächste Kurve in Sicht."

Trotz den hohen Anfahrtstempos, sei die Bremse in diesem Streckenabschnitt nur wenig gefordert: "Die Fahrer müssen nur um etwa 85 Km/h verzögern, um die Linie zum Scheitelpunkt von Kurve elf zu treffen. Dabei ist vorsichtiges und sanftes Bremsen gefragt, um das Auto am Kurveneingang in der Balance zu halten. Innerhalb einer Dreiviertelsekunde wird zweimal heruntergeschaltet." Ab dem Scheitelpunkt geben die Piloten kurz kräftig Gas, bevor en in den zweiten Teil der Schikane geht.

"Es gibt immer eine leichte Tendenz zum Übersteuern in der Mitte von Kurve zwölf und oftmals muss das Auto erst stabilisiert werden, bevor man voll beschleunigen kann", beschrieb Symonds. Gerade der Kurvenausgang sei extrem wichtig, da nach dem Vierte-Gang-Geschlängel eine längere Gerade folgt. "Man kann dort durchaus im Rennen Positionen verlieren, wenn man den Ausgang schlecht erwischt. Von Außen sieht die Schikane einfach aus, aber man darf nicht vergessen, dass dort das Tempo zwischen 210 und 220 Km/h liegt und Fliehkräfte von etwa 4g wirken", so der Renault-Chefingenieur.