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Super Aguri: Neue Eigentümer bringen Veränderungen
Bei Super Aguri wird wegen der neuen Eigentümer kein Stein auf dem anderen bleiben - Daniele Audetto fehlt beim Saisonauftakt
(Motorsport-Total.com) - Erst wenige Tage vor dem Saisonauftakt wurde die Finanzkrise des Super-Aguri-Teams endgültig bewältigt. Eigentümer Aguri Suzuki und Honda haben einem Übernahmeplan durch die Magma-Gruppe zugestimmt, die ihrerseits wiederum mit einer Investmentfirma aus Dubai zusammenarbeitet und von eben dieser eine Menge Geld bekommt.
Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn die Emirate Abu Dhabi (Ferrari) und Bahrain (McLaren-Mercedes) besitzen bereits Anteile von Formel-1-Teams. Nun also auch Dubai. Konkret geht es um Dubai International Capital (DIC), ein zu 100 Prozent staatlich kontrolliertes Unternehmen. DIC ist angeblich dazu bereit, in den nächsten fünf Jahren eine Summe von umgerechnet gut 45 Millionen Euro in den Rennstall mit Sitz in Leafield zu investieren.

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Leach in der Formel 1 kein Unbekannter
Magma-Chef Martin Leach, früher die Nummer eins bei Ford Europa und damit einer der Entscheider zu Zeiten des Stewart- und Jaguar-Formel-1-Teams, war Berichten zufolge gestern in Leafield, um sich an die Belegschaft zu wenden. Leach kündigte an, dass sich einiges verändern werde, allerdings ging er darauf nicht näher ein. Man munkelt jedoch, dass es unter anderem auch personell zu Umstrukturierungen kommen soll.
Der erste Kopf, der im Zuge dessen rollen könnte, ist jener von Geschäftsführer Daniele Audetto, denn der Italiener hat bisher keinen einzigen Grand Prix seines Teams verpasst, fehlt aber dieses Wochenende in Melbourne. Dabei war er vor ein paar Tagen noch bei einer Super-Aguri-Pressekonferenz in Japan. Und auch Suzuki selbst könnte angeblich als Teamchef ausgehebelt und in eine andere Funktion manövriert werden.
Fry freut sich über Abnabelung des Teams
Honda-Geschäftsführer Nick Fry bestätigte indes, dass mit der Übernahme von Super Aguri ein Abnabelungsprozess vom Werksteam beginnen wird. Die bisherige Satellitentruppe soll nun nämlich schon für 2009 ihr eigenes Chassis bauen, nicht erst 2010, wie es ursprünglich vorgesehen war: "Dieser Vorgang beginnt jetzt sofort", erklärte er gegenüber 'autosport.com'. "Das ist auch für uns gut, denn wir müssen uns hundertprozentig auf unser Team konzentrieren."
"Sie sind ein separates Team und es gibt einen Strukturplan für die nächsten zwölf Monate, mit dem sie in einen richtigen Konstrukteur umgewandelt werden sollen. Das Verhältnis zu uns wird sich also unweigerlich ändern", fuhr der Brite fort. Mit Leach als neuer Führungsfigur sei er übrigens mehr als glücklich, "denn Martin und ich, wir kennen uns schon seit 30 Jahren. Erstmals über diese Möglichkeit gesprochen haben wir schon 2007 in Silverstone."









