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Stoddart bald zurück auf dem Grid?

12. März 2008 - 12:24 Uhr

Paul Stoddart war schon einmal Teambesitzer und könnte sich möglicherweise schon bald wieder in die Formel 1 einkaufen

Paul Stoddart
Könnte bald wieder in der Formel 1 zuhause sein: Paul Stoddart
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Inhaber des Minardi-Teams hatte Paul Stoddart in der Formel 1 zumeist die hintersten Startplätze für sich und seinen Rennstall gebucht. Nach einem Abenteuer in der amerikanischen Champ-Car-Serie steht Stoddart derzeit ohne Motorsportprojekt da und könnte sich schon bald wieder im Fahrerlager der Formel 1 tummeln - wäre da nicht FIA-Präsident Max Mosley, der dem Australier ein Dorn im Auge ist.

"Ja, ich habe über eine Rückkehr in die Formel 1 nachgedacht", bestätigte Stoddart gegenüber 'autosport.com'. "Vor kurzem erst habe ich mir eine Möglichkeit angeschaut, um wieder einzusteigen und werde vielleicht nochmals Interesse bekunden, sollte sich die Gelegenheit dazu bieten. Für mich wird ein Comeback aber ziemlich schwierig werden, solange Max (Mosley; Anm. d. Red.) noch da ist."

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"Ich will aber die Möglichkeit nicht ausschließen, schon jetzt etwas auf die Beine zu stellen, wenn ich die richtigen Chancen dazu sehe", fuhr Stoddart fort und spielte auf das Ende der aktuellen Amtszeit von Mosley als FIA-Präsident im Jahr 2009 an. "Der Gedanke, Max eine Email mit dem Inhalt "Hi Max, ich bin zurück!" zu senden ist unglaublich verlockend, aber ich werde mich deswegen nicht verrückt machen."

"Ich habe aktuell keine Gelegenheit zum Wiedereinstieg", so der 52-Jährige weiter. "Sollte ein Team zu einem vernünftigen Preis zu haben sein und ich zu dem Eindruck gelangen, daraus etwas machen zu können, dann wäre ich sehr interessiert. Es macht leider derzeit einen großen, vor allem finanziellen Unterschied, ob man einen komplett neuen Rennstall aufmacht oder einen bereits existierenden übernimmt."

"Wenn man mich also fragen würde, ob ich ein neues Team erschaffen wollte, so würde ich antworten: Nicht so lange Mosley noch an der Macht ist", verkündete der Millionär, der sich bei der FIA ebenfalls um den zwölften Startplatz im Formel-1-Feld beworben hatte. Prodrive bekam damals den Zuschlag, schaffte es aber nicht in die Startaufstellung in Melbourne. "Ich kann euch sagen", bemerkte Stoddart abschließend, "ich wäre da gewesen. Aber ohne ein neues Concorde Agreement weißt du einfach nicht, wo die Reise hingeht."