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Scheitert der nächste Renault-Rookie in Melbourne?
Renault-Pilot Nelson Piquet Jr. erlebte einen miserablen Auftakt in Melbourne, leistete sich unter anderem einen folgenschweren Dreher
(Motorsport-Total.com) - Die Erinnerungen ans Vorjahr, als Heikki Kovalainen in seinem ersten Grand Prix auf Renault kläglich scheiterte, sind noch frisch. Nun scheint auch Nelson Piquet Jr., ein weiterer neuer Rookie bei den Franzosen, vor einem schwierigen Wochenende im Melbourner Albert Park zu stehen. Sein Auftakt war jedenfalls nicht verheißungsvoll.
Piquet drehte sich in der ersten Session und sorgte für die ersten roten Flaggen dieser Saison, weil sein R28 entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zu stehen kam und geborgen werden musste. "Der Dreher war sein Fehler", erklärte Chefingenieur Pat Symonds gegenüber 'SpeedTV.com', "aber das Anti-Stall hätte verhindern müssen, dass ihm der Motor abstirbt. Wir wissen nicht, warum er trotzdem abgestorben ist."

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Das Team untersuchte das Auto anschließend und stellte fest, dass sich etwas Eisen im Ölkreislauf angesammelt hatte, wahrscheinlich verursacht durch den Dreher. Also wurde präventiv das Getriebe gewechselt, was am Freitag ja noch erlaubt ist - morgen hätte dieser Vorgang eine Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Positionen bedeutet. "Wir wollten nicht, dass er rausfährt und dann stehen bleibt", so Symonds.
Im Nachhinein betrachtet hätte man vielleicht auch besonnener reagieren können: "Ehrlich gesagt waren wir vielleicht ein bisschen überkonservativ, aber wir dachten, es sei besser, halt ein paar Minuten später auf die Strecke zu gehen. Da ging ein bisschen Zeit verloren. Und wir hatten auch noch einige kleinere Probleme", seufzte der Brite. Das Resultat: Piquet konnte am Nachmittag nur 14 Runden fahren und wurde mit großem Rückstand 19.
Nun befürchtet Symonds, dass es Piquet ähnlich ergehen könnte wie Kovalainen vor einem Jahr: "Die Strecke ist sehr schwierig zu lernen. Suzuka ist jetzt ja weg, also ist es vielleicht sogar die schwierigste überhaupt. Es hat hier einige wellige Bremszonen, dafür aber keine echten Features. Einfach ist das überhaupt nicht. Melbourne ist eine dieser Strecken, auf denen Erfahrung besonders wichtig ist", analysierte der Renault-Mann.










